Stadt Luzern - Mann hielt mit Suizidabsichten die Polizei in Atem
Gestern Abend begab sich ein Mann auf das Dach eines Hauses an der Zürichstrasse und drohte mit Suizid. Er trug ein Messer auf sich und verletzte sich selber.
Gestern Abend begab sich ein Mann auf das Dach eines Hauses an der Zürichstrasse und drohte mit Suizid. Er trug ein Messer auf sich und verletzte sich selber.
In enger Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft Luzern und der Luzerner Polizei konnten zwei Männer ermittelt werden, welche in den Jahren 2017 und 2019 unterschiedlich an zwei Raubüberfällen auf ein Luzerner Uhren- und Schmuckgeschäft beteiligt waren. Dank der intensiven Arbeit einer Sonderkommission der Luzerner Polizei konnten die mutmasslichen Haupttäter im Ausland festgenommen werden.
Im März 2020 wurde in der Stadt Luzern ein Taxifahrer von einem 30-jährigen Mann überfallen und mit einem Messer tödlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft Luzern hat die Untersuchung gegen den mutmasslichen Haupttäter und zwei Komplizen abgeschlossen und alle drei Personen angeklagt. Der zuständige Staatsanwalt fordert für den Haupttäter eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren. Bis ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, gilt die Unschuldsvermutung.
Die Luzerner Polizei hat am Samstagabend in der Stadt Luzern einen Autoposer gestoppt, welcher durch seine Fahrweise Fussgänger gefährdete. Dem Mann wurde der Führerausweis abgenommen. Das Auto wurde sichergestellt.
Heute Nacht ereignete sich an der Reusseggstrasse in Luzern ein Selbstunfall eines Personenwagens. Eine Atemalkoholprobe beim Autofahrer ergab einen Wert von 0,84 mg/l. Der Mann musste eine Bussendeposition hinterlegen. Beim Unfall entstand ein Sachschaden von ca. 12'000 Franken.
Am Sonntag ereigneten sich in Ebikon und Triengen schwere Verkehrsunfälle. Ein Rollerfahrer und ein "Mofa-Fahrer" erlitten erhebliche Verletzungen.
Heute Nachmittag fand der swissporarena das Fussballspiel zwischen FC Luzern und dem FC Zürich statt. Am Bundesplatz bewarfen Anhänger des FC Zürich beim Vorbeimarsch nach dem Spiel die Polizei und die anwesenden Anhänger des FCL unter anderem mit Flaschen und pyrotechnischen Gegenständen. Die Polizei setzte Gummischrot und den Wasserwerfer ein.
Am Donnerstagabend fand in der swissporarena das Fussballspiel zwischen Luzern und Feyenoord Rotterdam statt. Im Nachgang dieses Spiels versuchten alkoholisierte holländische Anhänger mehrmals Streitigkeiten anzuzetteln. Sechs Personen wurden festgenommen.
Am Donnerstagabend fand in der swissporarena das Fussballspiel zwischen Luzern und Feyenoord Rotterdam statt. In und um das Stadion blieb es vor, während und nach dem Spiel ruhig. In einem Pub am Rathausquai kam es durch Anhänger der holländischen Mannschaft beim Torjubel zu Sachbeschädigungen, worauf dieses schloss. Durch die Polizei wurden mehrere Dutzend Personenkontrollen durchgeführt. Dabei wurden unter anderem auch Vermummungsmaterial und Pyrotechnische Gegenstände sichergestellt.
Die Cholrainstrasse ist die direkte Strassenverbindung zwischen Menzingen und dem Ägerital. Sie führt von Edlibach zum Schmittli. Die Strasse ist wegen eines Erdrutsches bis auf Weiteres gesperrt.
Nach den schweren Hagelgewittern, welche Ende Juni über Teile des Kantons Luzern zogen, sind noch immer viele Dächer von Gebäuden provisorisch mit Blachen abgedeckt. Die Luzerner Polizei mahnt in diesem Jahr zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuerwerk am 1. August. Besonders wichtig ist es, dass Sicherheitsabstände eingehalten werden.
Gestern Dienstag gerieten an der Oberen Erlen in Emmenbrücke Dachisolationsplatten in Brand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Drei Arbeiter wurden durch den Rettungsdienst 144 vor Ort untersucht. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist auf Schweissarbeiten von Dachpappe zurückzuführen.
Gestern Sonntag zog ein heftiges Gewitter mit Hagel über Teile des Kantons Luzern (siehe Medienmitteilung vom 25. Juli 2021). Bei der Polizei gingen bisher rund 300 Ereignismeldungen ein. 23 Feuerwehren mit 282 Angehörigen standen im Einsatz. In Root verletzte sich eine Person leicht.
Hochwasserschutz-Strategie des Kantons Luzern hat sich bewährt Die Starkniederschläge der letzten Wochen haben zu einer prekären Lage am Vierwaldstättersee und an den Flüssen im Kanton Luzern geführt, grössere Schäden wie beim Jahrhundertereignis im August 2005 blieben bis jetzt zum Glück aus. Der Kanton Luzern hat seit den damaligen verheerenden Hochwasserschäden viel in den Hochwasserschutz investiert. Eine erste Zwischenbilanz zeigt, dass die umgesetzten Massnahmen ihre Wirkung zeigten. Es gibt allerdings noch einiges zu tun.
Am vergangenen Freitag hat die Luzerner Polizei eine koordinierte Car- und Schwerverkehrskontrolle durchgeführt. Infolge teilweise massiver technischer Mängel wurde bei drei Reisecars die Weiterfahrt verweigert. Weiter erfolgen mehrere Anzeigen wegen Widerhandlungen gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung.
Am Freitagnachmittag hat sich auf der Autobahn A2 bei Egerkingen in Richtung Bern/Luzern ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde die Lenkerin eines Kleinwagens tödlich verletzt. Die Insassen im zweiten Auto zogen sich ebenfalls Verletzungen zu und mussten mit Rettungshelikoptern und Ambulanzfahrzeugen in ein Spital gebracht werden. Zur Klärung der Unfallursache wurde eine Untersuchung eingeleitet und in diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen.
Heute Freitag, 16. Juli 2021, um ca. 01.40 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, die in der Folge zu Aufschlägen von Steinen in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führten. Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge auf der Axenstrasse gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Strasse und Brücke wurden nach bisherigem Kenntnisstand nicht beschädigt.
Die Hochwassersituation im Kanton Luzern ist nach wie vor angespannt. Der Pegel des Vierwaldstättersees steigt weiter an und die Situation bleibt kritisch. Im Kantonsgebiet stehen vereinzelte Feuerwehren im Einsatz. Mehrere Strassenabschnitte sind nach wie vor gesperrt. Bei der Luzerner Polizei gingen in den letzten 22 Stunden (von 10:00 Uhr bis 08:00 Uhr) rund 20 Ereignismeldungen ein. Meldungen von verletzten Personen liegen keine vor.
Der kantonale Führungsstab beobachtet die Hochwasserlage im Kanton Zug. Die Situation bleibt in Anbetracht der zu erwartenden Regenfälle in den nächsten Stunden und Tagen angespannt. Es wurden bereits Vorkehrungen für weitergehende Massnahmen getroffen, die bei einer Zuspitzung der Situation ausgelöst werden können.
Der hohe Wasserpegel der Reuss macht auch dem Historischen und dem Natur-Museum zu schaffen. In den Untergeschossen lagern wertvolle Kulturgüter, die nun vorsorglich in sichere Lagen transportiert werden müssen. Das Historische Museum schliesst deshalb für die nächsten Tage, bis die Hochwassergefahr gebannt ist. Das Natur-Museum bleibt vorläufig noch geöffnet.