Rückruf von Lacri-Vision Augengel
Swissmedic und OmniVision AG rufen vorsorglich zwei Chargen von Lacri-Vision zurück. Grund ist eine mögliche Beeinträchtigung der Sterilität beim Hersteller.
Swissmedic und OmniVision AG rufen vorsorglich zwei Chargen von Lacri-Vision zurück. Grund ist eine mögliche Beeinträchtigung der Sterilität beim Hersteller.
In Absprache mit Swissmedic ruft die Firma Théa Pharma vorsorglich mehrere Chargen des Augengels Lacrycon zurück. Betroffen sind die Chargen 6V55, 7V27, 7V91, 1X27, 9V84 und 2X79 in Packungen mit 20 Einzeldosen.
Die Similasan AG ruft in Absprache mit Swissmedic die Charge 17911 von Similasan Schlafstörungen Globuli, 15 g vorsorglich bis auf Stufe Patient zurück. Grund ist die mögliche Verunreinigung mit Glaspartikeln.
Die die Similasan AG ruft in Absprache mit Swissmedic die Charge 17900 von Similasan Schnupfen Globuli (15g) vorsorglich bis auf Stufe Patient zurück. Der Rückruf erfolgt, weil bei der Herstellung einer späteren Charge Fremdkörper (Glas) entdeckt wurden. Eine Verunreinigung kann somit nicht ausgeschlossen werden.
Die Théa Pharma S.A. ruft in Absprache mit Swissmedic die beiden Chargen 9T48 und 2V33 von Spersallerg SDU zurück. Grund sind Auffälligkeiten beim pH-Wert und eine mögliche Verunreinigung. Die betroffenen Produkte sollen umgehend in Apotheken, Arztpraxen oder Drogerien zurückgegeben werden.
Swissmedic warnt vor einer Zunahme gefälschter und nicht zugelassener «GLP-1»-Produkte zur Gewichtsreduktion. Die Präparate bergen erhebliche Gesundheitsrisiken.
Im Jahr 2023 hat das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Auftrag des Schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic insgesamt 6’659 illegale Arzneimittelimporte sichergestellt. Am häufigsten wurden Erektionsförderer illegal importiert, gefolgt von Schlaf- und Beruhigungsmitteln, Hormonen (dazu gehört auch Melatonin) sowie Nasensprays und Abführmitteln. Von den sichergestellten Sendungen stammen knapp 3'000 aus Indien, was einem Anteil von 43 Prozent entspricht. Die Versand- wie auch die Herstellländer der illegalen Produkte ändern laufend, Behörden und illegale Anbieter liefern sich seit Jahren einen Wettlauf.
Mepha Pharma AG ruft vorsorglich die Charge 21H058 von Brimonidin-Mepha®, 2mg/ml, Augentropfen 1 x 5 ml und 3 x 5 ml, bis auf Stufe Patient vom Markt zurück.
Swissmedic warnt vor gefälschten Ozempic-Pens.
Nach Begutachtung der entsprechenden Gesuche passt Swissmedic die Fachinformationen der Covid-19 mRNA-Impfstoffe von Moderna (Spikevax®) und Pfizer/BioNTech (Comirnaty®) an. Besonders gefährdete Personen können demnach eine Booster-Impfung erhalten, um weiterhin ausreichend gegen schwere Verläufe der Covid-19 Krankheit geschützt zu sein. Im Gegensatz zu Comirnaty erfolgt diese Auffrischimpfung bei Spikevax mit einer halben Dosis. Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Funktion des Immunsystems können eine dritte Impfdosis erhalten.
Bis zum 29. Juni 2021 wurden 3'419 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. In den meisten Meldungen wird über mehr als eine Reaktion berichtet. Mit 2'125 (62,2 %) war der grössere Teil der Meldungen nicht schwerwiegend, 1'294 (37,8 %) Meldungen wurden als schwerwiegend eingestuft.
Swissmedic genehmigt Indikationserweiterung von «Comirnaty®» für 12 bis 15-Jährige: Swissmedic hat das von Pfizer am 7. Mai 2021 eingereichte Gesuch für die Indikationserweiterung sorgfältig geprüft und kann die befristete Zulassung des Covid-19 Impfstoffs von Pfizer/BioNTech zur Prävention der Coronavirus-Krankheit für Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren erweitern.
1’174 Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz ausgewertet: Bis zum 6. April 2021 hat Swissmedic in Zusammenarbeit mit den regionalen Pharmacovigilance-Zentren 1’174 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. Die Meldungen bestätigen das aus den Zulassungsstudien bekannte respektive in den Arzneimittelinformationen aufgeführte Nebenwirkungsprofil und ändern das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der eingesetzten Impfstoffe nicht.
862 Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz ausgewertet: Bis zum 23. März 2021 hat Swissmedic in Zusammenarbeit mit den regionalen Pharmacovigilance-Zentren 862 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. Die Meldungen bestätigen das aus den Zulassungsstudien bekannte respektive in den Arzneimittelinformationen aufgeführte Nebenwirkungsprofil. Sie geben bisher keine Hinweise auf neue Sicherheitsprobleme und ändern das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der eingesetzten Impfstoffe nicht.
In Absprache mit dem Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic ruft die Grünenthal Pharma AG alle Chargen mit Restlaufzeit der Arzneimittel Palexia®, 20mg/ml Lösung zum Einnehmen, 100ml und Palexia®, 4mg/ml Lösung zum Einnehmen, 100ml zurück. Siehe Auflistung in der Tabelle.