Am Montagnachmittag, 22. Juni 2026, ist in Aarau ein 22-jähriger Mann bei einem Badeunfall in der Aare ums Leben gekommen. Trotz einer sofort eingeleiteten Suchaktion konnten die Rettungskräfte den Vermissten nur noch leblos aus dem Wasser bergen.
Am Montag, 22. Juni 2026, kurz nach 16.00 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass bei der Zurlindeninsel in Aarau eine männliche Person in die Aare gestiegen, abgetaucht und anschliessend nicht mehr aufgetaucht sei. Eine Auskunftsperson hatte den Vorfall beobachtet und die Rettungskräfte verständigt.
Umgehend nahmen zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte die Suche nach dem Vermissten auf. Neben der Sanität standen die Stadtpolizei Aarau, die Kantonspolizei Aargau sowie die Stützpunktfeuerwehr Aarau im Einsatz. Diese traf innert weniger Minuten vor Ort ein und setzte ein Boot sowie eine Drohne ein.
Mithilfe der Drohne konnte der Vermisste unter Wasser lokalisiert werden. Für den 22-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die Feuerwehr konnte ihn nur noch leblos aus der Aare bergen.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung der genauen Umstände aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat eine Untersuchung eröffnet. Hinweise auf ein Drittverschulden liegen derzeit nicht vor.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG

