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Solothurn

Bärschwil und Rüttenen SO – Helikoptereinsätze zur Bekämpfung von Waldbränden in schwierigem Gelände

Helikoptereinsätze zur Bekämpfung von Waldbränden in schwierigem Gelände
Helikoptereinsätze zur Bekämpfung von Waldbränden in schwierigem Gelände (Bildquelle: Kantonspolizei Solothurn)

Sowohl in Bärschwil wie auch in Rüttenen mussten zwischen Sonntag und Montag zur Bekämpfung von Waldbränden Helikopter eingesetzt werden. Inzwischen sind alle Brände gelöscht, verletzt wurde niemand.

Am Sonntag, 25. April 2021, wurde der Kantonspolizei Solothurn kurz nach 12.15 Uhr ein Waldbrand in Bärschwil gemeldet. Zur Bekämpfung des Feuers im Gebiet Riseten/Roti Flue standen Angehörige der Feuerwehren Fringeliberg, Liesberg, Breitenbach und Laufen im Einsatz. Weil das betroffene Gebiet teilweise schwer zugänglich ist, musste zudem ein Löschhelikopter eingesetzt werden. Dank gut koordiniertem Einsatz konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Die Schadenfläche betrifft zirka 1 km2.

Die Meldung über einen weiteren Waldbrand ging in der Nacht auf Montag um 1.46 Uhr aus der Gemeinde Rüttenen ein, wo im Gebiet Eulengrat eine Waldfläche von zirka 100x50 Meter brannte. Aufgrund des schwierigen Geländes musste auch bei diesem Brand ein Löschhelikopter eingesetzt werden, welcher die am Boden arbeitenden Einsatzkräfte der Feuerwehren Rüttenen und Solothurn bei der Brandbekämpfung unterstützte. Am Montagmorgen war auch dieser Brand vollständig gelöscht.

Sämtliche am Wochenende gemeldeten Waldbrände dürften auf menschliches Verschulden zurückzuführen sein, sei dies durch weggeworfene Raucherwaren oder nicht vollständig gelöschte Feuer-/bzw. Grillstellen. Aufgrund der aktuell trockenen Waldböden ist im Umgang mit Raucherwaren und Feuerstellen immer noch grosse Vorsicht geboten. Raucherwaren dürfen nicht weggeworfen und Feuerstellen nur nach vollständigem Löschen verlassen werden.