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Brugg AG - Mehrmals Bargeld an falschen Polizisten übergeben - Polizei nimmt Geldabholer fest

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Brugg AG - Mehrmals Bargeld an falschen Polizisten übergeben - Polizei nimmt Geldabholer fest
Die echte Polizei verlangt am Telefon kein Geld! (Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Ein Rentner aus Brugg hat Unbekannten Bargeld übergeben, in der Annahme, er gebe es der Polizei. Gestern konnte ein Geldabholer verhaftet werden.

Seit Jahresbeginn erhielt ein älterer Mann aus Brugg immer wieder Anrufe. Dabei meldete sich jeweils eine Person und gab sich als Polizei aus. Die Anrufer erzählten dem Mann eine Geschichte und liessen ihn glauben, dass er in einem Falschgeld-Fall behilflich sein könne. Dazu musste der Rentner mehrmals Bargeld an die falschen Polizisten übergeben.
Am 06. Februar 2024, kurz nach 15 Uhr, bemerkte die Tochter des Geschädigten das Geschehen und informierte sofort die Polizei. Sie konnte auch noch ein wegfahrendes Auto beschreiben. Umgehend wurde eine Fahndung nach dem schwarzen Mercedes eingeleitet. Auch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) wurde mit der Meldung bedient. Rund 45 Minuten später meldete dann auch eine Patrouille des BAZG, dass sie das gesuchte Fahrzeug mit einer Person in Riehen am Grenzübergang in der Kontrolle hätten.
Der Lenker, ein 44-jähriger Rumäne, wurde darauf zurück in den Kanton Aargau gebracht, wo er vorläufig festgenommen wurde. Anhand der Beschreibung und Aussagen geht die Polizei aktuell davon aus, dass es sich bei ihm um den mutmasslichen Geldabholer von Brugg handelte. Die Staatsanwaltschaft eröffnete ein Verfahren gegen den Mann. Die Kantonspolizei Aargau klärt die Umstände ab und nahm die Ermittlungen gegen die Betrüger auf.
Vergewissern Sie sich immer, wer ihr Gegenüber am Telefon wirklich ist. Sind Sie sich unsicher oder verlangt die Polizei plötzlich Schmuck und Wertsachen? Dann beenden Sie den Anruf und melden Sie sich via Polizeinotruf 117. Auch bei anderen Anrufern schadet es nie, die Geschichte und Forderungen zuerst zu prüfen. Geben Sie nie Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG

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