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Burgdorf BE – Lenkerin nach Fluchtfahrt festgenommen

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Polizist mit einer blauen Uniform legt einem Mann mit Lederjacke Handschellen an. Ein Polizeiwagen ist im Hintergrund.
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Bern)

Am Samstag, 3. Oktober 2026, entzog sich eine Autofahrerin in Burgdorf einer Polizeikontrolle und flüchtete mit massiv überhöhter Geschwindigkeit. Die Fahrt endete schliesslich in Utzenstorf.

Am Samstag, 3. Oktober 2026, kurz nach 3.00 Uhr, stellte eine Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Kirchbergstrasse in Burgdorf ein Auto mit auffälliger Fahrweise fest und nahm die Nachfahrt auf. Die Lenkerin erhöhte daraufhin stark die Geschwindigkeit und ergriff die Flucht auf die Autobahn A1 Richtung Bern. Aufgrund der massiv überhöhten Geschwindigkeit musste die Nachfahrt aus Gründen der Verhältnismässigkeit vorerst abgebrochen werden.
Eine zur Unterstützung aufgebotene Patrouille konnte das Auto auf der Autobahn feststellen und die Nachfahrt mit Blaulicht und Wechselklanghorn aufnehmen. Die Autofahrerin verliess die Autobahn bei Schönbühl und fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der Bernstrasse in Richtung Jegenstorf weiter. Bei der Fluchtfahrt via Grafenried, Fraubrunnen, Schalunen und Bätterkinden wurden wiederholt überhöhte Geschwindigkeiten im Raserbereich sowie gefährliche Fahrmanöver festgestellt.
Zudem kollidierte die Autofahrerin mit einem Strassenleitpfosten und einem Randstein und missachtete mehrere weitere Verkehrsregeln. Aufgrund von Beschädigungen am Fahrzeug kam das Auto in Utzenstorf zum Stillstand und die Autofahrerin konnte angehalten und vorläufig festgenommen werden. Das Auto wurde sichergestellt.
Die 33-jährige Schweizerin konnte protokollarisch befragt werden. Sie wird sich nach Abschluss der Ermittlungen unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, unter anderem wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen im Raserbereich sowie weiterer Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, vor der Justiz verantworten müssen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BE

Kategorien:

Bern
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