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Cham ZG – Tödlicher Unfall mit Motorrad auf der Autobahn A4

30.04.2026 | 06:08

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Motorrad liegt umgestürzt auf der rechten Fahrspur einer Autobahn, mit Trümmern umgeben. Ein Krankenwagen steht dahinter.

Die 25-jährige Mitfahrerin verstarb später im Spital an ihren Verletzungen. (Bildquelle: Zuger Polizei)

Am Mittwoch, 29. April 2026, kam es auf der A4 bei Cham zu einer schweren Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto. Eine 25-jährige Frau verstarb im Spital.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch (29. April 2026), kurz vor 17:00 Uhr, auf der Autobahn A4 zwischen der Blegikurve und der Verzweigung Lindencham. Eine 57-jährige Autolenkerin war auf der Fahrspur in Richtung Luzern unterwegs, als sie aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens stark abbremsen musste.
Der nachfolgende 25-jährige Motorradlenker prallte daraufhin in das Heck des Autos. In der Folge wurden er und seine Mitfahrerin vom Motorrad geschleudert.
Auf einer Autobahn ist ein beschädigtes weißes Auto zu sehen, daneben steht ein Rettungswagen. Trümmer liegen auf der Fahrbahn.

Die Autobahn A4 musste zeitweise vollständig gesperrt werden. (Bildquelle: Zuger Polizei)

Der Motorradlenker erlitt bei dem Unfall erhebliche Verletzungen. Nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst Zug wurde er durch die Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Seine 25-jährige Mitfahrerin musste noch auf der Unfallstelle reanimiert werden. Anschliessend wurde sie mit lebensbedrohlichen Verletzungen durch den Rettungsdienst Zug in ein ausserkantonales Spital überführt, wo sie in der Zwischenzeit ihren Verletzungen erlegen ist. Die Lenkerin des Autos blieb unverletzt.
Für die Betreuung der anwesenden Personen wurde das Care-Team des Kantons Zug aufgeboten. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand weiterer Ermittlungen, die unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug getätigt werden. Die Spurensicherung vor Ort erfolgte durch den Kriminaltechnischen Dienst sowie die Verkehrspolizei der Zuger Polizei.
Im Rahmen der Unfallaufnahme stand auch ein Drohnenpilot der Zuger Polizei im Einsatz. Ausserdem hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug bei den beiden Fahrzeuglenkenden eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.
Während der Patientenversorgung, der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung musste die Autobahn A4 im Bereich Blegi vorübergehend gesperrt werden. Anschliessend war die Fahrbahn während rund zwei Stunden nur einspurig befahrbar, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Der Verkehr wurde durch Angehörige der Feuerwehren Affoltern und Obfelden sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei und der Kantonspolizei Zürich umgeleitet.
Im Einsatz standen Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, der Rega sowie des Care-Teams des Kantons Zug. Ebenfalls vor Ort waren ein privates Abschleppunternehmen sowie Angehörige der Feuerwehren Affoltern und Obfelden und der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ). Zudem standen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Zürich und der Zuger Polizei im Einsatz.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Zug

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