Nach einer tätlichen Auseinandersetzung in Derendingen ist am Samstag, 12. September 2026, ein Mann verstorben. Rechtsmedizinische Abklärungen ergaben, dass Gewalteinwirkung als Todesursache ausgeschlossen werden kann. Ein mutmasslich Beteiligter flüchtete mit einem Auto und verunfallte kurz darauf.
Am Samstag, 12. September 2026, gegen 20.20 Uhr, kam es im Bereich der Coop-Tankstelle an der Luzernstrasse in Derendingen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die sich gemäss derzeitigen Erkenntnissen gekannt haben dürften. Ein Mann verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen noch vor Ort.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen und rechtsmedizinische Abklärungen eingeleitet. Diese haben in der Zwischenzeit ergeben, dass eine Gewalteinwirkung als Todesursache ausgeschlossen werden kann. Die weiteren Abklärungen sind im Gang.
Ein mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligter Mann flüchtete mit einem Auto auf der Luzernstrasse in Richtung Subingen. Im Bereich des folgenden Kreisverkehrs prallte das Auto frontal in mehrere Betonblöcke und kam auf dem Kreisverkehrsplatz zum Stillstand.
Der Mann wurde dabei mittelschwer verletzt. Er konnte durch die Polizei angehalten werden und wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Im Einsatz standen nebst der Polizei und der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn der Rettungsdienst, ein Notarztteam, Angehörige der Feuerwehr Derendingen, ein Care Team, ein Institut für Rechtsmedizin, ein Abschleppdienst sowie ein Bestattungsunternehmen.
Personen, die sachdienliche Angaben zum Selbstunfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn in Verbindung zu setzen, Telefon 032 627 81 17.

