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Fideris GR – Abgestelltes Wohnmobil löst grossen Brand aus

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein großes Feuer hat eine Scheune in einer ländlichen Gegend erfasst, während Feuerwehrleute versuchen, die Flammen zu löschen.
Rund 100 Feuerwehrleute standen stundenlang im Einsatz. (Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden)

Am Sonntag, 12. Juli 2026, zerstörte ein Grossbrand in Fideris drei Unterstände mit zahlreichen Fahrzeugen und Materialien. Verletzt wurde niemand. Rund 100 Feuerwehrleute verhinderten ein Übergreifen auf den Wald.

Kurz vor 13 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass ein unter einem Unterstand abgestelltes Wohnmobil brenne.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen bereits drei grosse Unterstände auf einer Fläche von rund 70 x 30 Metern in Vollbrand. In den Unterständen befanden sich verschiedene Fahrzeuge, darunter mehrere Wohnmobile, Baumaschinen, Baumaterialien sowie mindestens ein Lastwagen.
Ein brennendes Haus wird von Feuerwehrleuten auf einer Leiter und am Boden gelöscht. Dicker Rauch steigt in einer alpinen Umgebung auf.
Zahlreiche Fahrzeuge und Materialien fielen den Flammen zum Opfer. (Bildquelle: Kantonspolizei Graubünden)
Zudem war in einem der Gebäude ein Holzlager untergebracht. Alle drei Unterstände wurden durch das Feuer vollständig zerstört. Ein unmittelbar angrenzender Stall mit Einfamilienhaus wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer griff auf den Dachbereich des Gebäudes über. Rund hundert Angehörige der Feuerwehren Mittelprättigau, Klosters und Davos standen im Einsatz.
Sie konnten eine Ausbreitung des Feuers auf das angrenzende Waldgebiet verhindern und den Brand nach rund fünf Stunden unter Kontrolle bringen und löschen. Anschliessend wurde eine Brandwache eingerichtet. Aufgrund der hohen Temperaturen und der starken körperlichen Belastung erlitten mehrere Einsatzkräfte Kreislaufprobleme.
Sie wurden vor Ort von Ambulanzteams der Spitäler Schiers, Davos und Chur medizinisch betreut. Es entstand sehr grosser Sachschaden. Die Kantonspolizei Graubünden hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Graubünden die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Quelle der Polizeinachricht: Kantonspolizei Graubünden

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