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Jura – Bereits über 50 Betrugsfälle durch falsche Polizisten

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Jura – Bereits über 50 Betrugsfälle durch falsche Polizisten
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Mehr als 50 Betrugsfälle durch falsche Polizisten beschäftigen die Kantonspolizei Jura seit Anfang 2026. Besonders ältere Menschen geraten ins Visier der Täter, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und ihre Opfer zur Übergabe von Geld und Wertsachen bewegen.

Seit Anfang 2026 hat die Kantonspolizei Jura bereits mehr als 50 vollendete oder versuchte Betrugsfälle durch falsche Polizisten registriert. Den Opfern entstand dabei ein Schaden von mehreren Zehntausend Franken.
Die Täter haben es vor allem auf ältere Menschen abgesehen. Sie rufen ihre Opfer an und geben sich als Mitarbeitende der Kantonspolizei Jura aus. Dabei behaupten sie beispielsweise, es laufe eine Ermittlung oder die Wertsachen der Betroffenen seien in Gefahr.
Unter verschiedenen Vorwänden bringen sie ihre Opfer dazu, Bargeld, Bankkarten inklusive PIN, Schmuck oder andere Wertgegenstände an einen angeblichen Polizisten zu übergeben, der später an der Haustür erscheint.

Die Kantonspolizei Jura ruft die Bevölkerung – insbesondere Seniorinnen und Senioren – zur Vorsicht auf und gibt folgende Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie niemals Bargeld, Bankkarten, PIN-Codes, Schmuck oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Geben Sie keine PIN-Codes oder Bankdaten am Telefon bekannt.
  • Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort.
  • Verlangen Sie von Personen, die sich als Polizisten ausgeben, einen Dienstausweis und überprüfen Sie deren Identität. Im Zweifelsfall kontaktieren Sie direkt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei.
  • Holen Sie vor wichtigen Entscheidungen den Rat von Angehörigen oder Vertrauenspersonen ein.
Die Polizei appelliert zudem an Angehörige, Nachbarn und Betreuungspersonen, ältere Menschen in ihrem Umfeld auf diese Betrugsmasche aufmerksam zu machen. Nach Angaben der Behörden sind die Täter derzeit besonders aktiv in der Region.
Die wichtigste Regel lautet: Übergeben Sie niemals Wertgegenstände an Unbekannte und verständigen Sie im Zweifelsfall sofort die Polizei.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo JU

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