Neuenburg – Falsche Polizisten erbeuten 180'000 Franken
Im Kanton Neuenburg häufen sich Betrugsfälle durch falsche Polizisten und Bankmitarbeiter. Seit Anfang Juli wurden 28 Fälle mit einem Gesamtschaden von rund 180'000 Franken gemeldet.
Im Kanton Neuenburg häufen sich Betrugsfälle durch falsche Polizisten und Bankmitarbeiter. Seit Anfang Juli wurden 28 Fälle mit einem Gesamtschaden von rund 180'000 Franken gemeldet.
Mehr als 50 Betrugsfälle durch falsche Polizisten beschäftigen die Kantonspolizei Jura seit Anfang 2026. Besonders ältere Menschen geraten ins Visier der Täter, die sich am Telefon als Polizeibeamte ausgeben und ihre Opfer zur Übergabe von Geld und Wertsachen bewegen.
Falsche Polizisten wollten einen 82-jährigen Mann dazu bringen, 20'000 Franken zu übergeben. Dank seiner Meldung an die Kantonspolizei Graubünden konnte Ende Juni in San Vittore ein mutmasslicher Geldkurier festgenommen werden.
Die Westschweizer Polizeien und fedpol verstärken den Kampf gegen Betrugsfälle mit falschen Polizisten. Seit 2022 wurden über 5'000 Fälle registriert und mehr als 18 Millionen Franken erbeutet.
Die Polizei Basel-Landschaft warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche mit falschen Polizisten. In einem Fall wurde eine ältere Person um Vermögenswerte von über einer Million Franken gebracht.
Nach mehreren Betrugsfällen mit falschen Polizisten haben die Behörden in der Westschweiz sieben mutmassliche Täter festgenommen. Die Betrugsmasche richtete sich vor allem gegen ältere Menschen. Der bisher bekannte Schaden beläuft sich auf über 88'000 Franken.
Im Wallis haben Betrüger erneut versucht, sich als Polizisten auszugeben. Dank Hinweisen aus der Bevölkerung und raschem Handeln der Kantonspolizei konnten in mehreren Fällen insgesamt fünf mutmassliche Täter festgenommen werden.
Dank der Meldung eines Seniors hat die Kantonspolizei Bern Ende Mai einen mutmasslichen Telefonbetrug verhindert. Zwei Männer wurden festgenommen, als sie in Müntschemier Bargeld abholen wollten, das zuvor von angeblichen Polizisten gefordert worden war.
Im Kanton Bern häufen sich derzeit Betrugsanrufe durch falsche Polizisten und angebliche Bankmitarbeitende. In mehreren Fällen konnten die Täter Bargeld und Wertgegenstände erbeuten.
Seit Freitag, dem 15. Mai 2026, hat die Kantonspolizei Freiburg rund 30 Fälle von Betrug durch falsche Polizisten registriert. Besonders beunruhigend ist, dass die Betrüger die offizielle Nummer der Einsatz- und Alarmzentrale (026 347 01 17) missbrauchen, um ihre Opfer zu täuschen.
Seit Anfang 2026 wurden im Wallis über 100 Betrugsfälle registriert, oft mit falschen Polizisten oder Bankangestellten.
Am Freitag, 17. April 2026, warnte die Polizei vor zunehmendem Telefonbetrug in der Westschweiz. Seit Jahresbeginn entstanden Schäden von über 2,4 Millionen Franken durch falsche Polizisten und Bankmitarbeiter.
In den letzten Tagen kam es im Aargau zu mehreren Betrugsfällen durch falsche Polizisten. Täter erbeuteten zehntausende Franken, ein mutmasslicher Kurier wurde festgenommen.
Die Kantonspolizei Tessin warnt vor einer Zunahme von sogenannten Schockanrufen bei älteren Menschen. Seit Jahresbeginn wurden mehrere Betrugsversuche gemeldet, vier Fälle führten zu einem Schaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Täter gaben sich als Polizisten, Ärzte oder Verwandte aus.
Die Luzerner Polizei warnt vor Telefonbetrügern. Unbekannte geben sich als Bankmitarbeitende oder Polizisten aus und versuchen, an Konto- und E-Banking-Daten zu gelangen oder Opfer zur Übergabe von Bargeld an Kuriere zu bewegen.
Seit Anfang des Jahres 2026 kam es im Kanton Thurgau zu mehreren Fällen von Telefonbetrug. Neun Opfer verloren insgesamt rund 230'000 Franken. Die Polizei warnt weiterhin vor der perfiden Betrugsmasche.
Die Polizei warnt im Kanton Bern vor vermehrten Telefonbetrügereien. Unbekannte gaben sich als Behörden oder Banken aus. In zwei Fällen erbeuteten sie insgesamt rund 188’000 Franken.
Dank der richtigen Reaktion zweier betroffener Frauen konnte die Kantonspolizei Freiburg nach Betrugsversuchen im Saanebezirk drei mutmassliche Täter rasch anhalten und in Untersuchungshaft nehmen.
Aus aktuellem Anlass warnt die Landespolizei vor Anrufen von sogenannten «falschen Polizisten». Mehrere Personen meldeten, dass sie von einer hochdeutsch sprechenden Frau angerufen wurden, die sich als Polizistin ausgab.
Nach zwei nächtlichen Überfällen auf Autohändler an Zürcher Raststätten haben die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft II zwei mutmassliche Täter identifiziert und festgenommen. Die Männer sollen sich als Polizisten ausgegeben und ihre Opfer beraubt haben.