Bei Kontrollen von rund 22 landwirtschaftlichen Fahrzeugen im Kanton Zug sind am 2. und 21. September 2026 verschiedene Mängel festgestellt worden. Fünf Fahrzeuglenkende wurden angezeigt, in einem weiteren Fall gab es eine Ordnungsbusse.
Die Kontrollen fanden am Mittwoch, 2. September und Montag, 21. September 2026, jeweils nachmittags statt. Insgesamt wurden rund 22 Traktorgespanne überprüft. Im Fokus standen insbesondere die Betriebssicherheit der Fahrzeuge, die Sichtverhältnisse, die Ladungssicherung sowie die Einhaltung weiterer strassenverkehrsrechtlicher Vorschriften.
Bei den Kontrollen wurden fünf Fahrzeuglenkende zur Anzeige gebracht. Grund dafür waren unter anderem erhebliche Sichtbehinderungen durch Ladung oder Anbaugeräte, eine ungenügende Ladungssicherung sowie fehlende Kontrollschilder für den Arbeitsanhänger.
In einem weiteren Fall wurde eine Ordnungsbusse ausgestellt. Daneben konnten mehrere kleinere Beanstandungen direkt vor Ort angesprochen und die Fahrzeuglenkenden auf entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen werden.
Landwirtschaftliche Fahrzeuge weisen aufgrund ihrer Grösse sowie ihrer unterschiedlichen An- und Aufbauten Besonderheiten auf, die im Strassenverkehr besondere Aufmerksamkeit erfordern.
Die gezielten Kontrollen dienen dazu, mögliche Sicherheitsrisiken zu erkennen, Mängel zu beheben und die Fahrzeuglenkenden für einen sicheren und vorschriftsgemässen Betrieb zu sensibilisieren.
Die Kontrollen wurden durch die Verkehrspolizei der Zuger Polizei gemeinsam mit Verkehrsexperten des Strassenverkehrsamtes des Kantons Zug durchgeführt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Zug
