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Kein Feuerwerk und keine Höhenfeuer am Nationalfeiertag

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Das Bild zeigt ein rotes Verbotsschild, das einen Feuerwerkskörper mit einem durchgestrichenen Kreis darstellt. Dies symbolisiert das Verbot von Feuerwerkskörpern.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock – momoforsale)

Am Donnerstag, 23. Juli 2026, bestätigte der Kanton Luzern wegen der anhaltenden Trockenheit das Feuerverbot. Am Nationalfeiertag bleiben Feuerwerk sowie 1.-August- und Höhenfeuer im gesamten Kantonsgebiet verboten.

Die Waldbrandgefahr im Kanton Luzern ist durch die anhaltende Hitze, Trockenheit und Wind weiterhin gross. Zum Schutz von Wald, Bevölkerung und Infrastruktur gilt deshalb seit dem 25. Juni 2026 ein absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe bis zu einem Abstand von 50 Metern.
Dieses Verbot gilt weiterhin und ist auch über den Nationalfeiertag gültig. Damit ist es auch auf dem ganzen Kantonsgebiet inklusive der Gewässer verboten, Feuerwerkskörper abzubrennen und 1. August- oder Höhenfeuer zu entfachen. Ebenfalls auf dem ganzen Kantonsgebiet untersagt bleibt das Entfachen von Feuer in unbefestigten Feuerstellen, die Verwendung von Einweggrills und das Steigenlassen von Heissluftballons oder Himmelslaternen, die durch offenes Feuer angetrieben sind.
Erlaubt bleibt das Grillieren mit Gas- und Elektrogrills. Sofern ein Mindestabstand von 50 Metern zum Wald eingehalten wird, dürfen auch Holzkohlegrills, Cheminées oder Feuerschalen in Gärten und auf Balkonen verwendet werden. Die Bevölkerung wird zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer aufgerufen. Verstösse gegen das Verbot werden polizeilich geahndet. Damit sich die Situation entspannt und die Waldbrandgefahr sinkt, bräuchte es flächendeckende, ergiebige und über mehrere Tage anhaltende Niederschläge.

Bewusster Umgang mit Trinkwasser

Fast im ganzen Kantonsgebiet sind die Grundwasserstände sehr tief; vielerorts unterschreiten sie die Werte der Trockenjahre 2018 und 2022. Besonders angespannt ist die Lage im Suren- und Seetal, wo die Grundwasserreserven naturbedingt gering sind. Aber auch im übrigen Kantonsgebiet melden Wasserversorgungen, dass viele Quellen weniger Wasser führen als für diese Jahreszeit üblich.
Da in den nächsten Tagen keine ergiebigen und anhaltenden Niederschläge erwartet werden, dürfte sich die Situation vorerst nicht entspannen. Der Kanton bittet die Bevölkerung, die durch Gemeinden oder lokale Wasserversorgungen empfohlenen oder angeordneten Massnahmen konsequent umzusetzen und das Trinkwasser bewusst und sparsam zu verwenden.
Quelle der Nachricht: Kanton Luzern

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Luzern

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