Bern

Knapp 800 Meldungen gingen wegen dem Unwetter bei der Kantonspolizei Bern ein!

Auch im Kanton Bern sorgten die Unwetter mit Hagel für Probleme. (Symbolbild)
Auch im Kanton Bern sorgten die Unwetter mit Hagel für Probleme. (Symbolbild) (Bildquelle: Polizeiticker)

Am Mittwoch gingen in den Abend- und Nachtstunden im Kanton Bern heftige Gewitter nieder. Die Kantonspolizei Bern erreichten in diesem Zusammenhang knapp 800 Meldungen. Viele davon betrafen Wassereinbrüche in Gebäude sowie überschwemmte Strassen und Plätze. Es kam zu Einschränkungen im Strassenund Bahnverkehr. Informationen zu verletzten Personen liegen nicht vor.

Am Mittwoch, 23. Juni 2021, entluden sich in weiten Teilen des Kantons Bern heftige Gewitter, die mit starkem Regenfall einhergingen. Bei den Einsatzzentralen der Kantonspolizei Bern gingen in diesem Zusammenhang bisher knapp 800 Meldungen ein, die meisten davon am Mittwochabend zwischen 18.00 und 22.00 Uhr. Besonders intensiv waren die Unwetter im französischsprachigen Teil des Kantons sowie im Oberaargau.

Aus dem Berner Jura nahmen die Mitarbeitenden rund 500 Meldungen entgegen, aus dem Oberaargau gut 150. Vielerorts standen entsprechend die regionalen Feuerwehren im Einsatz. Es liegen keine Informationen vor, dass Personen verletzt worden wären. Allgemein betrafen die Meldungen vorwiegend Wassereinbrüche in Wohnhäuser und andere Gebäude. Weiter wurden auch überschwemmte Strassen und Plätze gemeldet. An einigen Orten, zum Beispiel Herzogenbuchsee, Burgdorf oder Sonceboz-Sombeval, wurden auch Unterführungen und Teile von Bahnhöfen überschwemmt. Weiter wurden mehrere Erdrutsche gemeldet. An verschiedenen Orten traten zudem Bäche oder Flüsse über die Ufer, namentlich die Schüss sowie die Birs und weitere kleine Wasserläufe. An einigen Orten gelangte Öl in die Gewässer, weitere Abklärungen sind hier im Gang. Insbesondere im Bielersee, im Büren-Nidau-Kanal und in Teilen der Aare befindet sich derzeit viel Schwemmholz.

Infolge der Unwetter kam es zu Einschränkungen im Strassen- und Bahnverkehr, die teilweise nach wie vor andauern. Betroffen sind unter anderem die Bahnstrecken zwischen Moutier und Crémines sowie zwischen Péry-Reuchenette und Courtelary. Weiter kam es zu Einschränkungen im Strassenverkehr. Eine Kantonsstrasse in Sorvilier sowie die Hauptstrasse in Uetendorf mussten aufgrund von Erdrutschen, Teile der A16 aufgrund starken Hagels vorübergehend gesperrt werden. Auf der A16 waren Autos mehrere Stunden blockiert. Auch hier dauern die Sperrungen teils nach wie vor an.