Der Wohnteil eines Bauernhauses ist am frühen Montagmorgen, 29. Juni 2026, in Köniz bei einem Grossbrand weitgehend zerstört worden. Dank des raschen Feuerwehreinsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Ökonomieteil und benachbarte Gebäude verhindert werden. Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 29. Juni 2026, kurz nach 3.50 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Bern die Meldung, wonach bei einem Bauernhaus an der Landorfstrasse in Köniz ein Brand ausgebrochen sei.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand zunächst der Dachstock des Wohnteils des Bauernhauses und kurz darauf der gesamte Wohnteil in Vollbrand. Bereits von weitem war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Den Angehörigen der Feuerwehr Köniz sowie der Berufsfeuerwehren von Schutz und Rettung Bern und Biel gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen und anschliessend zu löschen.
Eine Ausbreitung des Feuers auf den Ökonomieteil des Gebäudes sowie auf weitere umliegende Wohnhäuser konnte verhindert werden.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich eine Person im Bauernhaus. Sie konnte das Gebäude selbstständig verlassen. Aus einem benachbarten Wohnhaus wurden durch die Angehörigen der Feuerwehren vorsorglich rund 20 Personen evakuiert. Einzelne betroffene Personen wurden zudem vorsorglich wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung durch ein Ambulanzteam untersucht. Das Care Team Kanton Bern stand ebenfalls im Einsatz. Verletzt wurden weder Menschen noch Tiere.
Der Wohnteil des Bauernhauses brannte zu grossen Teilen ab und ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Für die betroffene Person konnte in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden eine alternative Unterkunft organisiert werden. Während der Löscharbeiten musste die Landorfstrasse für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.
Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland hat die Kantonspolizei Bern Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Höhe des Sachschadens aufgenommen.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo BE

