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Krypto-Betrug per Post – Fake-Briefe mit QR-Code im Umlauf

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Krypto-Betrug per Post – Fake-Briefe mit QR-Code im Umlauf
Screenshots des betrügerischen Schreibens (1) (Bildquelle: Cybercrimepolice)

Cyberkriminelle versenden derzeit gefälschte Ledger-Briefe per Post, um an die Wiederherstellungsphrase von Krypto-Wallets zu gelangen. Über einen QR-Code werden Opfer gezielt auf eine täuschend echte Phishing-Website gelockt.

Die Betrugsmasche
Mit dem Hinweis auf kürzlich entdeckte Sicherheitslücken und der damit verknüpften Aufforderung zu einem dringenden Wallet-Update versuchen die Betrüger, die Empfänger des Schreibens dazu zu bewegen, den im Brief ersichtlichen QR-Code mit einem Mobilgerät einzuscannen.
Zusätzlich wird Druck aufgebaut, indem angedroht wird, dass ohne zeitnahe Durchführung des Updates zentrale Funktionen wie Transaktionen, Gerätesynchronisierung oder der Zugriff auf bestimmte Wallet-Bereiche eingeschränkt würden. Der sofortige Abschluss des Prozesses wird als Voraussetzung für die uneingeschränkte Nutzung des Ledger-Geräts und die Wahrung der Kontosicherheit dargestellt.
Krypto-Betrug per Post – Fake-Briefe mit QR-Code im Umlauf
Screenshots des betrügerischen Schreibens (2) (Bildquelle: Cybercrimepolice)
Auf der gefälschten Website versuchen die Cyberkriminellen, die 24-Wörter-Wiederherstellungsphrase (Seed Phrase) der potenziellen Opfer zu erlangen. Diese wird im Zuge eines angeblichen Sicherheitsprozesses abgefragt, um vermeintlich die Funktionsfähigkeit oder Sicherheit des Ledger-Wallets zu gewährleisten.
Geben Betroffene diese Wiederherstellungswörter preis, erhalten die Täter vollen Zugriff auf das entsprechende Krypto-Wallet. Damit können sie die Kontrolle über das Wallet übernehmen und sämtliche darin verwalteten Kryptowährungen auf andere Adressen übertragen.
Krypto-Betrug per Post – Fake-Briefe mit QR-Code im Umlauf
Fake-Website (1) (Bildquelle: Cybercrimepolice)
Krypto-Betrug per Post – Fake-Briefe mit QR-Code im Umlauf
Fake-Website (2) (Bildquelle: Cybercrimepolice)
Was muss ich tun
  • Ignorieren Sie das vermeintliche Schreiben von Ledger.
  • Scannen Sie nicht leichtfertig QR-Codes und folgen Sie keinen Links aus E-Mails, Textnachrichten oder von anderen Websites, da diese optisch verändert sein können.
  • Greifen Sie nur über die offiziellen Websites auf die entsprechende Login-Funktion zu.
Ich habe meine Daten preisgegeben
  • Treten Sie umgehend über die offiziellen Kontaktinformationen mit dem zuständigen Support von Ledger in Verbindung.
  • Öffnen Sie umgehend Ihr Wallet und übertragen Sie die darin befindlichen Vermögenswerte so schnell wie möglich auf ein sicheres, neues Wallet.
  • Begeben Sie sich nach telefonischer Voranmeldung zu Ihrer örtlichen Stelle der Kantonspolizei und erstatten Sie Anzeige.
Quelle der Nachricht: Cybercrimepolice

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