Liechtenstein – Polizei mehrfach wegen Streitigkeiten im Einsatz
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Symbolbild (Bildquelle: Landespolizei Fürstentum Liechtenstein)
Die Landespolizei Liechtenstein musste über das Fronleichnam-Wochenende mehrfach wegen Streitigkeiten, verwirrter Personen und Ruhestörungen ausrücken. Mehrere Einsätze standen zudem im Zusammenhang mit sozialen und medizinischen Notlagen.
Über das Fronleichnam-Wochenende war die Landespolizei Liechtenstein im ganzen Land mehrfach gefordert.
In den vergangenen Tagen musste die Landespolizei wiederholt wegen eines verwirrten Fahrgastes in Linienbussen intervenieren. Der Mann fuchtelte dabei mehrfach mit Gegenständen, unter anderem mit einer Schere, umher. Nach einer erneuten Intervention am Samstag wurde er durch einen Arzt in eine fürsorgliche Unterbringung eingewiesen.
Ebenfalls mehrfach gefordert war die Landespolizei wegen eines Jugendlichen, der sich während mehrerer Nächte in der Lobby eines Hotels im Unterland aufhielt und dort übernachtete. Nachdem das Hotel ein Hausverbot ausgesprochen hatte, welches den Jugendlichen wenig beeindruckte, verschaffte er sich in der darauffolgenden Nacht erneut Zutritt zur Lobby. Dies machte einen weiteren Polizeieinsatz erforderlich.
Am Freitagabend kam es in einer Asylunterkunft in Schaanwald zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern. Um weitere Konfrontationen zu verhindern, wurde einer der Beteiligten in eine andere Unterkunft verlegt.
Weiter rückte die Landespolizei wegen einer verwirrten Person in Triesen aus. Ebenfalls intervenierte sie aufgrund einer Suizidankündigung. Die betroffene Frau konnte wohlauf aufgefunden und anschliessend in medizinische Betreuung übergeben werden.
Wegen Nachtruhestörungen mussten Patrouillen in Triesen und Vaduz ausrücken. Weitere Einsätze betrafen eine randalierende Person in Triesen.
In Balzers löste die Landespolizei gemeinsam mit dem Gastgeber eine Privatparty auf. Dort erschienen zahlreiche Personen, die nicht eingeladen worden waren. Insgesamt befanden sich rund 35 Jugendliche vor Ort.
Quelle der Polizeinachricht: LPFL

