Ein Hund hat indirekt zur Rettung seiner verletzten Besitzerin beigetragen. Als das Tier nach einem Spaziergang allein nach Hause zurückkehrte, alarmierten Angehörige die Rettungskräfte. Die Frau wurde nach einer nächtlichen Suchaktion verletzt und unterkühlt aufgefunden.
Am Sonntag, 7. Juni 2026, gegen 22.15 Uhr, war eine etwa 50-jährige Frau aus der Region mit ihrem Hund im Gebiet Serroue bei Montmollin unterwegs. Während des Spaziergangs verletzte sie sich am Knie und war nicht mehr in der Lage, weiterzugehen oder nach Hause zurückzukehren.
Als der Hund ohne seine Besitzerin nach Hause kam, wurden deren Angehörige alarmiert und verständigten die Rettungskräfte.
Die Neuenburger Polizei leitete daraufhin eine umfangreiche Suchaktion ein. Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Gendarmerie, die Diensthundeeinheit, Spezialisten der Kriminalpolizei sowie eine Drohne. Unterstützt wurden sie von Mitgliedern der Alpinen Rettung Schweiz (SAS).
Zusätzlich setzte die Rega einen Helikopter der Basis Interlaken ein, der für nächtliche Suchflüge ausgerüstet ist.
Dank dieses Helikopters konnte die vermisste Frau gegen 03.15 Uhr – rund fünf Stunden nach Beginn ihres Spaziergangs – lokalisiert werden. Die Einsatzkräfte am Boden erreichten anschliessend die Verunfallte.
Die Frau litt an ihrer Knieverletzung und zeigte Anzeichen einer Unterkühlung. Sie wurde von einer Ambulanz der Ambulances des Vallées neuchâteloises (AVN) versorgt und anschliessend ins Spital Pourtalès gebracht.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo NE

