(Symbolbild) (Bildquelle: TickerMedia)
Nach dem Viertelfinal des Schweizer Cups ist es am Dienstagabend in Neuchâtel zu Auseinandersetzungen zwischen Ultras-Anhängern von Neuchâtel Xamax FCS und Yverdon-Sport FC gekommen. Mehrere Personen wurden leicht verletzt.
Am Dienstagabend, 3. Februar 2026, kam es nach dem Viertelfinal des Schweizer Cups in Neuenburg zu Auseinandersetzungen zwischen «Ultras»-Anhängern von Neuchâtel Xamax FCS und Yverdon-Sport FC. Mehrere Personen wurden leicht verletzt, eine davon musste durch den Rettungsdienst betreut werden.
Nach dem Spiel im Stadion La Maladière tauchte eine Gruppe von rund 30 bis 40 vermummten Ultras aus Neuenburg und Biel über die Ruelle Vaucher vom Chemin de la Recorbe her auf, um eine Konfrontation mit den waadtländischen Anhängern zu provozieren. Dabei entstand eine gefährliche Menschenansammlung.
Die Neuenburger Polizei griff umgehend ein. Nach mehrfacher Aufforderung zogen sich die Ultras aus Neuenburg und Biel in Richtung Bahnhof zurück. Ein weiterer Versuch dieser Gruppe, den waadtländischen Fans zu folgen, konnte durch das polizeiliche Dispositiv am oberen Ende der Gasse verhindert werden.
In der Folge kam es auch im Bahnhof Neuenburg zu weiteren Auseinandersetzungen. Die Polizei intervenierte ohne den Einsatz von Zwangsmitteln, obwohl Gegenstände und Pyrotechnik geworfen wurden. Die Anhänger aus dem Kanton Waadt verliessen den Bahnhof um 22.39 Uhr mit dem Zug.
Mehrere waadtländische Fans erlitten leichte Verletzungen, eine Person musste von einem Rettungswagen des SPS medizinisch versorgt werden.
Die Neuenburger Polizei hat eine Untersuchung eröffnet, um die an den Gewalttätigkeiten beteiligten Personen zu identifizieren.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo NE


