Bei einem Küchenbrand in Oberägeri hat sich eine 75-jährige Bewohnerin in der Nacht auf Freitag erhebliche Brandverletzungen zugezogen. Die Frau konnte das Feuer zwar selbst löschen, musste anschliessend aber mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Donnerstag (11. Juni 2026), kurz nach 23:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung über einen Küchenbrand in einem Wohnhaus in Oberägeri ein. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich eine Person in der Wohnung.
Die 75-jährige Frau stellte in der Küche Flammen fest, welche sie selbständig löschen konnte. Dabei kam es zu einer starken Rauchentwicklung, weshalb die Frau die Wohnung verlassen musste.
Die aufgrund der Brandmeldung sofort ausgerückte Feuerwehr konnte die Wohnung entlüften. Die Frau wurde mit erheblichen Brandverletzungen durch die Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Die genaue Brandursache ist noch unklar und wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Zuger Polizei untersucht. Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.
Im Einsatz standen insgesamt 68 Angehörige der Feuerwehren Unterägeri und Oberägeri, das Feuerwehrinspektorat, Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug, die Rega sowie Einsatzkräfte der Zuger Polizei.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Zug

