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Palézieux VD – Rund 250 Tiere sterben nach Brand auf Bauernhof

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Feuerwehrmann in Schutzkleidung und Helm bedient eine Wasserpumpe an einem roten Einsatzfahrzeug. Die Umgebung ist dunkel, beleuchtet von den Fahrzeuglichtern.
Symbolbild (Bildquelle: Adobe Stock, Christian Schwier)

Ein Grossbrand hat in Palézieux die Scheunen eines Landwirtschaftsbetriebs vollständig zerstört. Rund 250 Tiere, hauptsächlich Kälber, kamen ums Leben oder mussten wegen ihrer schweren Verletzungen eingeschläfert werden. Menschen wurden keine verletzt.

Am Samstagabend, 12. September 2026, ist auf einem Landwirtschaftsbetrieb an der Route de Bossonnens in Palézieux ein Grossbrand ausgebrochen. Gegen 20.50 Uhr gerieten die Scheunen des Betriebs in Brand und wurden vollständig zerstört.
Mehrere Personen vor Ort berichteten, eine starke Explosion gehört zu haben. Ob eine solche Explosion tatsächlich stattgefunden hat und ob sie mit der Brandursache zusammenhängt, ist bislang nicht geklärt.

Rund 250 Tiere sterben

Am Sonntag bestätigte die Kantonspolizei Waadt die verheerende Bilanz: Rund 250 Tiere, hauptsächlich Kälber, kamen beim Brand ums Leben.
Mehrere Tiere überlebten das Feuer zunächst, mussten jedoch aufgrund ihrer schweren Verletzungen vor Ort von Tierärzten eingeschläfert werden.
Menschen wurden beim Brand keine verletzt.

Feuerwehr kämpft bis in die Nacht gegen die Flammen

Ein Grossaufgebot der Feuerwehr stand während mehrerer Stunden im Einsatz. Gegen 3.30 Uhr am Sonntagmorgen konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden.
Während der Löscharbeiten musste die Strasse zwischen Palézieux-Gare und Bossonnens vollständig gesperrt werden. Gegen 4.30 Uhr konnte sie wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Neben mehreren Dutzend Feuerwehrleuten und der Kantonspolizei Waadt standen unter anderem eine Patrouille der Kantonspolizei Freiburg, Wildhüter, Tierärzte sowie ein psychologisches Care-Team im Einsatz.

Brandursache noch unbekannt

Weshalb das Feuer ausbrach, ist derzeit nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Spezialisten für Brandermittlungen und die Kriminaltechnik der Waadtländer Sicherheitspolizei haben die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.
Quelle der Polizeinachricht: Kantonspolizei Waadt

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