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Aargau

Rheinfelden AG – Grillbrand verläuft glimpflich

Grillbrand verläuft glimpflich in Rheinfelden
Grillbrand verläuft glimpflich in Rheinfelden (Bildquelle: Kapo AG)

Am Freitagabend geriet ein Gasgrill auf einem Balkon in Brand. Das Feuer griff in der Folge auf einen weiteren Balkon über. Wiederum wurde ein Grill aus Deutschland mit einer Gasflasche aus der Schweiz angeschlossen, was zum Brandausbruch führte. Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand mittlerer Sachschaden.

Am Freitagabend, 05.08.2022, um ca. 19:15 Uhr, erhielt der Feuerwehrnotruf die Meldung, dass ein Gasgrill auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses am Haldenweg in Rheinfelden in Brand geriet. Das Feuer habe sich bereits auf einen weiteren Balkon ausgeweitet. Die Feuerwehr Rheinfelden rückte sofort mit einem Grossaufgebot vor Ort aus.

Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht und ein weiteres Übergreifen auf das Mehrfamilienhaus verhindert werden. Beim Brand entstand mittlerer Sachschaden an zwei Balkone. Eine Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung mit einem Rettungswagen ins Spital überführt.

Wie bereits am Donnerstagabend in Seengen geriet auch dieser Gasgrill auf die gleiche Art und Weise in Brand. So wurde der in Deutschland gekaufte Grill mit einer Gasflasche aus der Schweiz verbunden. Da diese beiden Komponenten nicht miteinander kompatibel sind, strömte Gas unkontrolliert aus der Flasche und entzündete sich schlussendlich. Dabei geriet das Mobiliar auf dem Balkon in Brand und das Feuer griff auf einen weiteren Balkon über.

Die Polizei rät dringend davon ab, Gasgrills, welche im Ausland gekauft werden, mit Gasflaschen aus der Schweiz zu kombinieren, da diese über unterschiedliche Dichtungssysteme verfügen und so keine dichte Verbindung hergestellt erden kann. Im Weiteren wird empfohlen, vor dem ersten Gebrauch die Bedienungsanleitung zu beachten und falls erforderlich, auf Druckregler umzurüsten, welche mit den in der Schweiz gehandelten Gasflaschen kompatibel sind.

Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten nach den Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurück.

Quelle: Kapo AG