Auf dem Triftgletscher entdeckte Überreste sind zwei belgischen Bergsteigern zugeordnet worden, die seit 1992 vermisst wurden. DNA-Analysen brachten nun nach 34 Jahren Gewissheit.
Ein Wanderer meldete am 26. Juli 2026 den Fund von Überresten auf dem Triftgletscher. Daraufhin wurde eine Bergungsaktion organisiert. Die Überreste der Verstorbenen wurden zur Identifizierung in das Institut für Rechtsmedizin des Spitals Wallis in Sitten gebracht.
Durch einen direkten Vergleich der DNA-Profile konnte zweifelsfrei festgestellt werden, dass es sich um zwei Bergsteiger handelt, die seit 1992 in der Region Weissmies als vermisst galten.
Die beiden Männer waren belgische Staatsangehörige und zum Zeitpunkt ihres Verschwindens 39 und 41 Jahre alt.
Die Kantonspolizei führt eine Liste vermisster Personen, in der Meldungen seit 1925 erfasst sind. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Personen, die im Hochgebirge oder in Flüssen und Gewässern verschwunden sind.
Durch den Rückgang der Gletscher kommt es immer wieder vor, dass die sterblichen Überreste von Menschen zum Vorschein kommen, die bereits vor mehreren Jahrzehnten in den Bergen verschwunden sind.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo VS

