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Schweizer Armee unterstützt Frankreich bei Waldbrandbekämpfung

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein großer schwarzer Hubschrauber ist im Flug über einem Flugplatz zu sehen. Im Hintergrund erstreckt sich die Landschaft mit einigen Gebäuden und Hügeln unter einem leicht bewölkten Himmel.
Symbolbild (Bildquelle: BABS)

Die Schweiz entsendet drei Armee-Helikopter und bis zu 20 Spezialistinnen und Spezialisten nach Korsika. Damit unterstützt sie Frankreich bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände.

Schweiz leistet Unterstützung in Frankreich

Die Schweiz beteiligt sich an der internationalen Brandbekämpfung in Frankreich. Nach einem Hilfsersuchen der französischen Behörden entsendet der Bund drei Armee-Helikopter des Typs Super Puma sowie bis zu 20 Spezialistinnen und Spezialisten nach Korsika.
In mehreren Regionen Frankreichs wüten derzeit grosse Brände. Trotz des Einsatzes zahlreicher Lösch- und Rettungskräfte aus verschiedenen EU-Ländern sind die Feuer weiterhin nicht unter Kontrolle.
Ein intensiver Waldbrand entfacht große Flammen und Rauch in einem dichten Waldgebiet bei Nacht.
Die Schweiz entsendet Helikopter und Spezialisten nach Korsika, um bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen. (Bildquelle: Adobe Stock)

Einsatz startet ab Mittwoch

Ein Vorausdetachement des Bundes mit Mitgliedern der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) sowie der Armee reist am Dienstag ins Einsatzgebiet. Anschliessend starten die drei Helikopter gemeinsam mit den Armeeangehörigen vom Militärflugplatz Locarno in Richtung Korsika.
Die ersten Löscheinsätze sind ab Mittwoch geplant. Der Einsatz ist vorerst auf sieben Tage angesetzt.
Ein Polizeihubschrauber schwebt über einem weiten Feld und hebt einen großen roten Löschwasserbehälter an. Im Hintergrund ist ein Waldrand erkennbar.
Symbolbild: Super Puma Helikopter bei der Aufnahme von Löschwasser. (Bildquelle: Bundespolizeidirektion 11)

Bund trägt die Einsatzkosten

Der Einsatz erfolgt unter der Gesamtverantwortung der Humanitären Hilfe des Bundes, die der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) angegliedert ist.
Die Kosten werden aus den bestehenden Krediten des EDA und des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) finanziert.
Quelle der Polizeinachricht: Gruppe Verteidigung / Schweizer Armee

Kategorien:

Feuerwehr

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