(Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Aargau)
In Seengen löste ein 31-Jähriger einen mehrtägigen Polizeieinsatz aus. Nach Kontaktversuchen wurde der Mann angehalten und fürsorgerisch untergebracht. In seiner Wohnung sichergestellte Gegenstände werden untersucht.
Im Briefkasten der Regionalpolizei Lenzburg fanden sich über mehrere Tage hinweg Schriftstücke mit wirrem Inhalt eines 31-jährigen Absenders aus Seengen. Daraus ergaben sich ernsthafte Befürchtungen um seinen psychischen Zustand.
Aufgrund dessen drängte sich eine Kontrolle auf, die für den Folgetag, Freitag, den 20. Februar 2026, geplant war. Der Mann zog sich jedoch in seine Wohnung zurück und verbarrikadierte sich. Die Kantonspolizei verzichtete aus Gründen der Verhältnismässigkeit auf ein gewaltsames Eindringen in die Wohnung des Mannes. Über mehrere Tage hinweg versuchte man erfolglos, mit ihm in Kontakt zu treten.
Am Sonntagnachmittag hielt die Kantonspolizei den Mann mit Unterstützung einer Drittperson ausserhalb seiner Wohnung an. Ein Arzt überprüfte anschliessend seinen Gesundheitszustand und ordnete eine fürsorgerische Unterbringung an.
Am darauffolgenden Montag fand die Hausdurchsuchung in seiner Wohnung statt. Die Kantonspolizei stellte zuvor verdächtige Gegenstände und Behältnisse mit unbekannten Substanzen fest, weshalb das Forensische Institut Zürich, die Sanität sowie die Feuerwehr den Einsatz unterstützen. Die sichergestellten Gegenstände werden derzeit überprüft.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung gegen den Mann eröffnet.
Quelle der Polizeinachricht: Kapo AG


