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Stadt St. Gallen – Mehr Verkehrsunfälle und zwei Tote in 2025

24.03.2026 | 16:28

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Stadt St. Gallen – Mehr Verkehrsunfälle und zwei Tote in 2025

(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Im Jahr 2025 hat die Stadtpolizei St.Gallen 445 Verkehrsunfälle auf Stadtgebiet registriert. Das sind 46 mehr als im Vorjahr. Gesamtheitlich wurden weniger Personen verletzt, jedoch kamen zwei Menschen bei Verkehrsunfällen in der Stadt St.Gallen ums Leben.

Mehr Verkehrsunfälle in der Stadt St.Gallen im Jahr 2025

Im Jahr 2025 verzeichnete die Stadtpolizei St.Gallen mehr Verkehrsunfälle als im Vorjahr. Gleichzeitig ging die Zahl der verletzten Personen insgesamt zurück. Leider verstarben aber zwei Personen, ein 4-jähriger Bub an der Stahlstrasse und eine 59-jährige E-Bike-Fahrerin an der Buchentalstrasse, an den Folgen des Unfalls.
Ein grosser Teil der Unfälle hängt weiterhin mit Fehlverhalten im Strassenverkehr zusammen. Die Gründe dafür waren hauptsächlich mangelnde Aufmerksamkeit, Vortrittmissachtungen und Fahren in nicht fahrfähigem Zustand.
Die Beteiligungsart war im vergangenen Jahr insoweit nicht auffällig, als dass es konkrete Massnahmen gibt. So wurden zwar etwas mehr Unfälle verzeichnet, bei welchen Motorräder oder Motorfahrräder (inkl. E-Bikes) beteiligt waren, hingegen waren die Zahlen bei den Velos und zu Fuss Gehenden rückläufig.
Die Stadtpolizei St.Gallen setzt auch 2026 auf Prävention, Präsenz und gezielte Kontrollen. Wichtige Schwerpunkte sind die stetige Erhöhung der Schulwegsicherheit, die Kontrolle und Sensibilisierung des Langsamverkehrs sowie die Anhaltung von fahrunfähigen Personen und sogenannten Auto-Posern. Vermeidbarer Lärm durch unnötiges Hochdrehen des Motors, Knallgeräusche oder zielloses Herumfahren führt immer wieder zu Beschwerden aus der Bevölkerung.
Weitere Themen werden laufend überprüft, und falls notwendig Massnahmen umgesetzt. Dabei arbeitet die Stadtpolizei eng mit städtischen und kantonalen Stellen zusammen.

Verkehrsunfälle

Im Jahr 2025 hat die Stadtpolizei St.Gallen mehr Verkehrsunfälle registriert als im Jahr zuvor. Insgesamt wurden 445 polizeilich erfasste Unfälle gezählt – ein Anstieg um 46 Fälle. Die Zahlen berücksichtigen nur die Zahlen in der Stadt St.Gallen, ohne die Unfälle auf der Stadtautobahn.
Die Zahl an verletzten Personen war hingegen rückläufig. Im Jahr 2024 wurden 193 Personen in Zusammenhang mit Unfällen verletzt - 2025 waren es 171, was 22 weniger sind. Die Anzahl an verletzten Personen war bei jedem Verletzungsgrad – leicht, erheblich und lebensbedrohlich – rückläufig.
Leider kam es jedoch zu zwei besonders schwerwiegenden Unfällen, bei welchen je eine Person verstorben ist. Im August verstarb ein 4-jähriger Bub, der an der Stahlstrasse von einem Autofahrer angefahren wurde. Im September übersah ein Autofahrer an der Verzweigung Buchentalstrasse/Lindenstrasse eine 59-jährige E-Bike-Fahrerin. Diese verstarb wenig später im Spital.
Wie bereits in den Vorjahren gehörten mangelnde Aufmerksamkeit (23.3%), das Missachten der Vor-trittsregelung (21.1%) und das Fahren in nicht fahrfähigem Zustand (13.3%) auch im Jahr 2025 zu den häufigsten Unfallursachen.
Die Beteiligung an Verkehrsunfällen nahm in den Kategorien Personenwagen mit 499 Unfällen (+45), bei Motorrädern mit 25 (+6) und bei Motorfahrrädern inkl. E-Bike sowie E-Trottinette mit 46 (+6) zu. Hingegen waren weniger Liefer- und Lastwagen, Personen mit einem Fahrrad sowie zu Fuss Gehende bei Unfällen involviert.

Geschwindigkeitskontrollen

Die Einhaltungsquoten bei stationären und semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen blieben auch 2025 auf sehr hohem Niveau.
Die stationären Geschwindigkeitsmessanlagen erfassten insgesamt 4'262’577 Fahrzeuge. Davon überschritten 1’490 die zulässige Höchstgeschwindigkeit, was eine Einhaltungsquote von 99.97 % ergibt. Im Vorjahr waren es 99.95 %.
Die semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen haben insgesamt 7'768’836 Fahrzeuge gemessen, wovon 26’562 (0.34 %) die zulässige Geschwindigkeit überschritten. Die Einhaltungsquote verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 99.61 % auf 99.66 %.
Weiter setzte die Stadtpolizei St.Gallen mobile Messgeräte für die Kontrolltätigkeit ein. In der «Begegnungszone 20» und «Zone 30» überschritten 2’533 von 38’990 gemessenen Fahrzeugen die zulässige Geschwindigkeit. Die Einhaltungsquote liegt damit bei 93.50 %, was eine leichte Verschlechterung darstellt (Vorjahr 95.01 %).
In der «Generell 50»-Zone wurden 24’462 Fahrzeuge erfasst, wovon 477 zu schnell unterwegs waren. Die Einhaltungsquote sank im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0.23 % auf 98.05 %.
In den «60-er»-Bereichen wurden 4’713 Fahrzeuge kontrolliert, wobei 55 die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit überschritten. Die Einhaltungsquote liegt damit bei 98.83 % (Vorjahr 98.37 %).
Zusätzlich wurden 2'312 weitere Tatbestände in Zusammenhang mit einer Überschreitung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit mit einem Handlasermessgerät festgestellt.

Fahren in nicht fahrfähigem Zustand

Zu den häufigsten Unfallursachen gehört das Fahren in nicht fahrfähigem Zustand, weshalb diesbezüglich während des ganzen Jahres Verkehrskontrollen durchführt wurden.
Im Jahr 2025 hat die Stadtpolizei St.Gallen insgesamt 156 Personen angezeigt, die fahrunfähig im Strassenverkehr unterwegs waren. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 20 Personen weniger. Dies bei etwa gleichbleibender Kontrollintensität.
Die meisten Fälle – 110 – waren in Zusammenhang mit Alkoholkonsum. 44 Personen wurden unter Drogeneinfluss angehalten und in 2 Fällen wurde eine Blutentnahme verweigert. Diese Personen wurden wegen Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit angezeigt.
Quelle der Polizeinachricht: Stadtpolizei St.Gallen

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