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Zürich

Stadt Zürich – Aufwändiger Polizeieinsatz am 1. Mai

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Nachdem die Veranstaltungen zum 1. Mai am Vormittag ohne Probleme verliefen, kam es am Nachmittag im Kreis 4 zu mehreren unbewilligten Demonstrationen, die durch die Stadtpolizei Zürich erfolgreich gestoppt wurden. Mehrere hundert Personen wurden kontrolliert, weggewiesen und verzeigt.

Am Vormittag des 1. Mai fanden in der Stadt Zürich sieben bewilligte Veranstaltungen statt. Diese verliefen ohne Probleme und die gesetzten Vorgaben wurden eingehalten. Um 14 Uhr formierten sich beim Helvetiaplatz mehrere Demonstrationszüge, die in unterschiedliche Richtungen losmarschierten. Aufgrund der Aufrufe im Vorfeld, die auf eine Gewaltbereitschaft hindeuteten, und den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren tolerierte die Stadtpolizei Zürich diese Demonstrationen nicht.

Aus diesem Grund wurde einer der Demonstrationszüge kurz nach 14.30 Uhr durch die Stadtpolizei Zürich in der Rotwandstrasse, zwischen der Badener- und der Stauffacherstrasse, gestoppt und am Weitergehen gehindert. Anschliessend wurden die mehreren hundert Demonstrierenden kontrolliert, weggewiesen und verzeigt. Der zweite Demonstrationszug wurde kurz vor 16 Uhr an der Lagerstrasse gestoppt. Auch die Teilnehmenden dieser Demonstration wurden kontrolliert, weggewiesen und verzeigt. Im Zusammenhang mit den unbewilligten Demonstrationen wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet und auch Flaschen gegen die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich geworfen. Dabei kam es auch zu einem kurzen Gummischrot-Einsatz.

Drei Personen wurden festgenommen und für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache gebracht. Zurzeit liegen keine Angaben zu Sachbeschädigungen oder verletzten Personen vor. Die Stadtpolizei Zürich wurde am Nachmittag des 1. Mai durch die Kantonspolizei Zürich mit Gitterfahrzeugen unterstützt.