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Zürich

Stadt Zürich - Weniger Einbruchdiebstähle zu verzeichnen

Symbolbild
Symbolbild (Bildquelle: Stadtpolizei Zürich)

Die Zahlen der Straftaten sind in der Stadt Zürich erneut gesunken. 2020 wurden 5.3% weniger Delikte registriert als im Vorjahr (2019: 43'333 / 2020 41'039). Somit wurde der tiefste Stand seit der gesamtschweizerischen Harmonisierung der PKS im Jahre 2009 erreicht. Bei den Jugendlichen wurde eine Zunahme um 264 Fälle registriert. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Vermögensdelikte.

Nach dem Rückgang der Straftaten im 2019 sanken die Zahlen im 2020 erneut um 2'294 Fälle. Die Abnahme betrifft mehrere Deliktkategorien.

Die Straftaten gegen Leib und Leben haben um 53 Fälle abgenommen. Die Zahl der schweren Körperverletzungen sank dabei um 25 Fälle (minus 24%). Auch die Zahlen der einfachen Körperverletzungen und Tätlichkeiten waren leicht rückläufig. Zurückzuführen ist diese Abnahme unter anderem auf das geänderte Ausgehverhalten in Zeiten von Corona. Die Raubstraftaten haben gegenüber dem Vorjahr insgesamt leicht zugenommen. Diese Zunahme ist auf Delikte, die durch unter 18-Jährige begangen wurden, zurückzuführen. Auch bei den übrigen Vermögensdelikten ist eine Zunahme bei den Jugendlichen zu verzeichnen, obwohl die Summe dieser Delikte insgesamt abgenommen hat. Die Entreissediebstähle haben um 36.4%, die Taschen- und Trickdiebstähle um 41.9% abgenommen. Ein Grund dafür dürften die fehlenden Grossveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie sein.

Die Zahl der Einbruchdiebstähle sank gegenüber den beiden Vorjahren erneut. Mit 2179 gemeldeten Fällen wurde ein historischer Tiefstand erreicht. Diese Entwicklung dürfte einerseits auf die Corona-Massnahmen zurückzuführen sein, andererseits erreichten die präventiven und repressiven Massnahmen der Stadtpolizei Zürich ihre angestrebte Wirkung.

Die Straftaten, bei denen Behörden und Beamte der Stadt Zürich von Gewalt und Drohung betroffen waren, sind gegenüber dem Vorjahr erneut angestiegen. Die Anzahl der betroffenen Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten ist dagegen wie im Vorjahr weiter leicht gesunken.