Am Sonntag, 25. Oktober 2026, wurden im Rhein bei Stein mehrere Säcke mit menschlichen Leichenteilen entdeckt. Die Polizei geht von einem möglichen Tötungsdelikt aus. Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht abschliessend geklärt. Die Ermittlungen laufen.
Fundort war das Rheinufer in Stein. Drei Männer, die am Sonntagmorgen, 25. Oktober 2026, dort unterwegs waren, bemerkten einen Sack im Wasser. Sie zogen diesen an Land und fanden darin ein menschliches Bein. Kurz nach 7.30 Uhr über den grausigen Fund verständigt, nahm die Kantonspolizei vor Ort ihre Ermittlungen auf, die den ganzen Tag andauerten.
Bei der weiteren Suche mit einem Boot und Polizeitauchern fanden sich im Wasser weitere Säcke mit Teilen einer männlichen Leiche.
Die Identität des Verstorbenen ist noch nicht abschliessend geklärt. Alles deutet jedoch darauf hin, dass er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Noch liegen jedoch noch keine detaillierten Erkenntnisse über die Umstände, den Tatort und die Täterschaft vor.
Die Kantonspolizei hat intensive Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet. Das Institut für Rechtsmedizin Aargau untersucht die Leiche, um Aufschluss über die Todesumstände und die Identität zu gewinnen.
Die Kriminalpolizei (leibleben.kripo@kapo.ag.ch) sucht Augenzeugen, die am Rheinufer oder an anderer Stelle verdächtige Beobachtungen machten.
