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Bern

Tramelan/St-Imier BE - Gewaltverbrechen vermutet - ein Toter und zwei Verletzte im Berner Jura

In St. Imier BE wurde gestern eine leblose gefunden in einer Wohnung aufgefunden. (Symbolbild)
In St. Imier BE wurde gestern eine leblose gefunden in einer Wohnung aufgefunden. (Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)

Am Montagnachmittag ist es in Tramelan einer Schussabgabe gekommen. Es wurden zwei Personen verletzt und ins Spital gebracht. Im Zuge der eingeleiteten Massnahmen wurde in St. Imier eine leblose Person aufgefunden. Zum Todesfall sowie zur Schussabgabe und einem möglichen Zusammenhang sind Ermittlungen aufgenommen worden.

Am gestrigen Montag, 15. November 2021, ging kurz nach 16.20 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, wonach an der rue du Crêt-Georges in Tramelan eine Person bei einer Schussabgabe verletzt worden sei.

Nach ersten Aussagen, denen zufolge eine dritte am Vorfall beteiligte Person die Örtlichkeit mit einer Schusswaffe verlassen habe, wurden umfangreiche Fahndungsmassnahmen eingeleitet. Die ausgerückten Einsatzkräfte trafen in Tramelan eine verletzte Frau und einen verletzten Mann an. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde die Frau mittels Helikopter in ein Spital geflogen. Der Mann wurde von einem Ambulanzteam in ein Spital gebracht.

Im Zuge der Ermittlungs- und Fahndungsmassnahmen wurde im Verlaufe des Montagabends in einer Wohnung in St. Imier eine leblose Person aufgefunden.

Ersten Erkenntnissen zufolge dürfte es sich dabei um die dritte mutmasslich am vorangegangenen Ereignis in Tramelan beteiligte Person handeln. Zur Identität des Verstorbenen bestehen konkrete Hinweise, die formelle Identifikation steht jedoch noch aus.

Durch die Kantonspolizei Bern sind unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland Ermittlungen zu den Umständen und Hintergründen der Schussabgabe in Tramelan und des Todesfalls in St. Imier sowie zu einem möglichen Zusammenhang zwischen den Ereignissen aufgenommen worden.

Neben dem Institut für Rechtsmedizin (IRM) standen insbesondere zur Spurensicherung an beiden Ereignisorten mehrere Spezialisten der Kriminaltechnik im Einsatz.

Quelle: Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland