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Vevey VD – Festnahme nach gewaltsamer Auseinandersetzung im Bus

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Vevey VD – Festnahme nach gewaltsamer Auseinandersetzung im Bus
(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei )

Am 6. August 2025 kam es in einem Bus in Vevey zu einem Streit. Ein 54-jähriger Mann wurde vom Täter geschlagen, stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Er liegt im künstlichen Koma. Der 25-jährige Tatverdächtige flüchtete zunächst, wurde jedoch am nächsten Tag zu Hause festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schwerer Körperverletzung.

Am Mittwoch, 6. August 2025, gegen 21:15 Uhr, wurde die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) über eine Auseinandersetzung in einem an einer Haltestelle stehenden Bus in Vevey informiert. Nach den ersten Ermittlungsergebnissen soll ein Streit zwischen zwei Männern über die Lautstärke eines Mobiltelefons eines der Beteiligten ausgebrochen sein.
Der erste Mann näherte sich dem zweiten, packte ihn und wollte ihn aus dem Fahrzeug zerren, bevor er ihm ins Gesicht schlug. Das Opfer, ein 54-jähriger algerischer Staatsbürger, stürzte daraufhin schwer und schlug mit dem Kopf heftig auf den Boden. Der Täter ergriff anschliessend die Flucht.
Die Rettungskräfte trafen schnell ein, versorgten den bewusstlosen Verletzten und brachten ihn ins Krankenhaus, wo er operiert und anschliessend in ein künstliches Koma versetzt wurde. Intensive Fahndungsmassnahmen der Kriminalpolizei führten dazu, dass der Täter am nächsten Tag von der Spezialeinheit Détachement d’action rapide et de dissuasion (DARD) in seiner Wohnung festgenommen werden konnte. Es handelt sich um einen 25-jährigen Schweizer Staatsbürger aus der Region.
Der diensthabende Staatsanwalt leitete ein Verfahren wegen schwerer Körperverletzung ein und übertrug die weiteren Ermittlungen den Inspektoren der Kriminalbrigade der Kriminalpolizei.
An dem Einsatz waren mehrere Patrouillen der Gendarmerie und der Polizei Riviera, die wissenschaftliche Polizeibrigade, Kriminalinspektoren, das DARD, der Notarztwagen (SMUR) sowie das Notfallunterstützungsteam (ESU) beteiligt.
Quelle der Polizeinachricht: Kantonspolizei Waadt

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