(Symbolbild) (Bildquelle: Polizei Zug)
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung in der Asylunterkunft Choller in Zug erlitt am 12. Mai 2026 ein 28-jähriger Mann lebensbedrohliche Stichverletzungen. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
In der Nacht auf Dienstag (12. Mai 2026), um 01:30 Uhr, erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf, da es in der Asylunterkunft Choller in der Stadt Zug zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen ist.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte beim Eingang zur Unterkunft auf einen der beteiligten Männer. Dieser hatte eine Platzwunde an der Lippe. Der zweite Beteiligte befand sich mit einer Stichverletzung am Oberkörper in der Unterkunft. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde der 28-jährige tunesische Staatsangehörige durch den Rettungsdienst Zug mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert.
Sein Kontrahent, ein 43-jähriger staatenloser Mann, wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hat gegen ihn eine Strafuntersuchung eröffnet. Der Mann befindet sich in Haft.
Über das Motiv sowie den genauen Tathergang können noch keine Angaben gemacht werden. Die weiteren Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug durch die Kriminalpolizei getätigt.
Quelle der Polizeinachricht: Polizei Zug


