Silenen UR – Schadenstiftender Wolf zum Abschuss freigegeben
Nach mehreren Wolfsrissen auf der Alp Vorder Bristen in Silenen hat der Kanton Uri eine Abschussverfügung erlassen. Sechs Schafe wurden innert kurzer Zeit getötet.
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Die Sicherheitsdirektion des Kanton Uri hat am 11. Oktober 2024 eine Abschussverfügung für einen schadenstiftenden Wolf erlassen, nachdem die Schadensschwelle gemäss Bundesrecht erreicht worden war. Die Abschussverfügung gilt für 60 Tage, respektive bis auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen im Abschussperimeter keine Nutztiere mehr weiden. Der Abschussperimeter entspricht dem Streifgebiet des Wolfs im Bereich der landwirtschaftlichen Nutzflächen in Ursern.
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Die Sicherheitsdirektion hat heute, 2. September 2024, eine Abschussverfügung für einen schadenstiftenden Wolf erlassen, nachdem die Schadensschwelle gemäss Bundesrecht erreicht worden war.
Auf der Alp Schweig, eingangs Witenwasserental, in der Gemeinde Realp wurden nach neustem Kenntnisstand insgesamt 16 Ziegen gerissen; zehn weitere Hausziegen werden aktuell vermisst.
Mit der Revision der Jagdverordnung hat der Landrat nun eine Leinenpflicht für Hunde beschlossen. Somit sind Hundehalter verpflichtet, ihre Vierbeiner vom 1. April bis zum 31. Juli im Wald und in Waldrandgebieten an der Leine zu führen. Eine Ausnahme von dieser Pflicht gilt allerdings für Arbeitshunde.
Heute Mittwoch, 20. März 2024, hat die Kantonspolizei von einer besorgten Hundehalterin die Meldung erhalten, dass sie auf dem Fussweg im Bereich Halten in Erstfeld möglicherweise einen vergifteten Tierköder gefunden habe. Der verdächtige Tierköder wurde in der Zwischenzeit zur Prüfung an das Laboratorium der Urkantone übergeben. Weitere Verdachtsfälle sind der Kantonspolizei derzeit nicht bekannt.
In Attinghausen wurde gestern Donnerstagmorgen ein totes Hirschkalb bei einer Quartierstrasse in der Oberen Postmatte entdeckt. Aufgrund der Verletzungen muss davon ausgegangen werden, dass ein Wolf dieses Hirschkalb gerissen hat. Dies ist aufgrund des Verhaltens von Wölfen nichts Aussergewöhnliches. Wenn sich im Winter Beutetiere in der Nähe von Siedlungen aufhalten, folgen ihnen Wölfe auch dorthin.
Aufgrund des sehr warmen Jagdwetters und dem Ausbleiben von nennenswerten Schneefällen wurden während der Hochwildjagd im Kanton Uri weniger Hirsche geschossen als im Vorjahr.
Gestern Donnerstag, 21. September 2023, kurz nach 21.00 Uhr, wurde der Kantonspolizei Uri ein Stallbrand in Bristen gemeldet.
Leider kommt es auf den Strassen immer wieder zu Zusammenstössen zwischen Fahrzeugen und Tieren. In der Schweiz sterben jährlich mehrere zehntausend grössere Tiere wegen Verkehrsunfällen. Die Tiere kreuzen die Fahrbahn meist plötzlich, so dass den Fahrzeuglenkenden kaum Zeit für eine Reaktion bleibt.
Gestern, 28.05.2023, befand sich ein Rehbock auf der Autobahn A2. Der Verkehr wurde deswegen kurzzeitig angehalten. Das Tier wurde mit einer gezielten Schussabgabe erlegt, da es Sicherheitsbedenken gab.