Zürich

Einbrecher machten über 150‘000 Franken Beute im Kanton Zürich

Zwei Ermittlungsverfahren gegen mutmassliche Einbrecher in Kanton Zürich abgeschlossen (Symbolbild)
Zwei Ermittlungsverfahren gegen mutmassliche Einbrecher in Kanton Zürich abgeschlossen (Symbolbild) (Bildquelle: Kantonspolizei Zürich)

Die Kantonspolizei Zürich hat Ermittlungsverfahren gegen zwei Einbrecher abgeschlossen und dabei mehrere Dutzend Straftaten mit einem Gesamtdeliktsbetrag von über 150‘000 Franken aufgeklärt.

Am 21. Juli 2020 wurde ein 60 Jahre alter Rumäne in Winterthur nach einer Kontrolle verhaftet. In einem sehr aufwändigen Ermittlungsverfahren wurde aufgezeigt, dass sich der Mann vornehmlich auf Einbrüche in Gewerbeliegenschaften spezialisiert hatte.

In Zusammenarbeit mit dem Forensischen Institut Zürich und des Kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Thurgau, konnten dem Rumänen schlussendlich 35 Einbruchdiebstähle im Kanton Thurgau, dem unteren Tösstal, dem Zürcher Weinland sowie dem Zürcher Oberland angelastet werden. Dabei erbeutete er Waren im Wert von rund 48'000 Franken. Der von ihm angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über 160'000 Franken.

Ein weiteres Ermittlungsverfahren richtete sich gegen einen 37-jährigen Rumänen. Er wurde am 22. August 2020 beim Grenzübertritt von Deutschland in die Schweiz von Angehörigen der Eidgenössischen Zollverwaltung kontrolliert und aufgrund einer Ausschreibung wegen Eigentumsdelikten der Staatsanwaltschaft See/Oberland zugeführt.

Die Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich und die Spurenauswertung durch das Forensische Institut Zürich zeigten, dass dem Verhafteten mindestens 19 Einbruchdiebstähle in Fällanden, Dübendorf, Glattbrugg und Oberglatt aus dem Jahre 2014 zur Last gelegt werden können. Gesamthaft erbeutete der mutmassliche Einbrecher Deliktsgut im Wert von rund 117'000 Franken und richtete dabei einen Sachschaden von über 50'000 Franken an.