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Zug

Kanton Zug – Lieferwagen in Seitenlage – Lastwagen auf Kandelaber

Selbstunfall in Allenwinden
Selbstunfall in Allenwinden (Bildquelle: Kapo ZG)

Am Freitagmorgen ist es auf Zuger Strassen zu zwei Selbstunfällen gekommen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich. 

Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 05:45 Uhr auf der Allenwindenstrasse zwischen Allenwinden und der Verzweigung Schmittli. Ein 49-jähriger Lieferwagenfahrer hat auf der schneebedeckten Strasse die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, kam rechts von der Strasse ab, geriet auf das angrenzende Wiesenbord und kippte zur Seite. Der Unfallverursacher konnte den Lieferwagen selbstständig verlassen. Er wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital eingeliefert, konnte dieses nach den Untersuchungen jedoch bereits wieder verlassen. Das Fahrzeug musste von einem privaten Abschleppunternehmen geborgen werden.

Während der Sachverhaltsaufnahme sowie der Fahrzeugbergung missachteten mehrere Fahrzeuglenkende die Polizeiabsperrung mit dem allgemeinen Fahrverbot und fuhren zur Unfallstelle. Mehrere von ihnen wurden vor Ort für ihr Fehlverhalten gebüsst.

Der zweite Unfall passierte kurz nach 08:45 Uhr im Zentrum von Cham. Ein Lastwagenfahrer prallte beim «Rabenkreisel» in einen Kandelaber. Dieser wurde durch den Aufprall abgeknickt und ragte in die Fahrbahn. Zudem verkeilte er sich mit dem Lastwagen. Um das Fahrzeug freizubekommen, musste der Kandelaber durch die Feuerwehr Cham zerschnitten werden. Weiter wurde ein unbeteiligtes Fahrzeug durch Trümmerteile beschädigt.

Selbstunfall Rabenkreisel in Cham
Selbstunfall Rabenkreisel in Cham (Bildquelle: Kapo ZG)

Für die aufwendigen Bergungsarbeiten und den Abtransport des Lastwagens wurde ein privates Abschleppunternehmen mit mehreren Fahrzeugen aufgeboten. Während diesen Arbeiten musste die Luzernerstrasse, zwischen dem Bären- und dem Rabenkreisel zeitweise komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr Cham richtete einen Verkehrsdienst ein.

Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich. Die genaue Unfallursache wird untersucht.

Im Einsatz standen 20 Angehörige der Feuerwehr Cham sowie Mitarbeitende eines privaten Abschleppunternehmens, der Wasserwerke Zug AG, des Strassenunterhaltsdienstes und der Zuger Polizei.  

Quelle: Kapo ZG