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Liechtenstein – Ruhiges Halloween trotz diverser Polizeieinsätze

Redaktion Polizeiticker Schweiz

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Ein Nahaufnahme eines österreichischen Polizeiautos, erkennbar an den roten und blauen Streifen und der Aufschrift 'Polizei' neben der Zahl '117'.
(Symbolbild) (Bildquelle: Landespolizei Fürstentum Liechtenstein)

Am Halloween-Wochenende vom 30. Oktober bis 1. November 2026 war die Landespolizei Liechtenstein mehrfach gefordert. Bei einem Einsatz wurde ein Polizist verletzt. Zudem beschäftigten häusliche Gewalt, ein alkoholisierter Lenker und verbotene Böller die Polizei.

Im Zusammenhang mit Halloween wurden die Patrouillentätigkeiten der Landespolizei verstärkt. Zudem führten die Gemeindepolizisten von Ruggell, Eschen, Triesen und Balzers gezielte Kontrollen durch.

Polizist bei Einsatz verletzt

Am Freitagabend wurde die Landespolizei um Unterstützung in einem betreuten Wohnheim gebeten. Ein Bewohner weigerte sich, die benötigten Medikamente einzunehmen, und bedrohte das Personal.
Beim Eintreffen der Polizeipatrouille öffnete der Bewohner seine Zimmertür und trat den Beamten in bedrohlicher Haltung entgegen. Trotz mehrfacher Aufforderung, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten, und der Erklärung, dass eine ärztliche Untersuchung unumgänglich sei, verweigerte der Bewohner die Kooperation. Schliesslich musste der Bewohner durch die Beamten in Handfesseln gelegt werden. Im Verlauf dieser Intervention gelang es ihm, einem Polizisten einen Faustschlag zu versetzen. Der Beamte erlitt dabei eine kleine Verletzung im Gesichtsbereich. Anschliessend wurde der Bewohner nach ärztlicher Untersuchung in eine geeignete Einrichtung verbracht.

Rauchentwicklung im LAK Haus St. Florin in Vaduz

Am Samstagmorgen kam es aufgrund eines technischen Defekts zu einer Rauchentwicklung im Heizungsraum des LAK Haus St. Florin in Vaduz. Da sich die Feuerwehr Vaduz und der Rettungsdienst aufgrund eines Kurses bereits im Feuerwehrdepot befanden, konnten die Einsatzkräfte rasch ausrücken.
Die Ursache der Rauchentwicklung wurde vor Ort schnell lokalisiert und behoben. Anschliessend konnten die Feuerwehr und der Rettungsdienst ihre Ausbildung im Bereich Strahlenschutz fortsetzen.

Häusliche Gewalt

Am Samstagvormittag meldete sich eine aufgelöste Frau am Schalter der Landespolizei. Sie gab an, von ihrem Ehemann geschlagen worden zu sein.
In der Folge rückten mehrere Patrouillen an den gemeinsamen Wohnort aus. Dort wurden beide Beteiligten befragt. Gegen den Mann wurde schliesslich ein Betretungsverbot ausgesprochen.

Alkoholisierter Fahrzeuglenker

Im Rahmen von Verkehrskontrollen stellten Polizeipatrouillen am Wochenende einen alkoholisierten Fahrzeuglenker fest. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und der Führerausweis abgenommen.

Weitere Einsätze

Im Verlauf des Wochenendes gingen bei der Landespolizei sechs Meldungen über verdächtige Personen sowie vier Meldungen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Böllern durch Jugendliche ein. Zudem kam es in Triesen und Mauren zu zwei Meldungen wegen Nachtruhestörungen.
Am Samstagnachmittag und -abend kontrollierte eine Patrouille mehrere Jugendliche, die verbotene Blitzknallkörper mit sich führten. Die Knallkörper wurden sichergestellt und entsprechende Verzeigungen folgen.

Medizinische Notrufe

Die Rettungsdienste waren übers Wochenende stark gefordert. Über die Einsatz- und Notrufzentrale gingen insgesamt neunzehn medizinische Notrufe ein. Daraus resultierten neunzehn Einsätze des Rettungsdienstes.
Quelle der Polizeinachricht: LPFL

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