Die echte Polizei verlangt am Telefon kein Geld! (Symbolbild) (Bildquelle: Polizei)
So plump die Betrugsmasche der falschen Polizisten auch sein mag, kommen Kriminelle damit immer wieder zum Erfolg. Diese Tage verlor eine Seniorin eine stattliche Summe. Die Polizei warnt erneut vor diesem Phänomen.
Die 79-jährige Frau erschien gestern, 28. Januar
2021, am Schalter des Polizeistützpunktes Baden. Wie sich
zeigte, folgte sie damit Anweisungen, die sie vermeintlich
von der Polizei in Lörrach erhalten hatte.
In deren Namen
hatten Betrüger die Seniorin angerufen und sie angewiesen,
wegen krimineller Machenschaften bei der Bank sofort Geld
abzuheben. Damit die Polizei darauf Spuren sichern könnte,
müsste die Seniorin dieses in ihren Briefkasten legen. Bei
der Kantonspolizei in Baden könnte sie danach die Quittung
holen und das weitere Vorgehen besprechen.
Wie
geheissen, hatte die Frau danach über 10'000 Franken
abgehoben. Irgendwann muss ein Kurier den stattlichen
Betrag aus dem Briefkasten geholt haben.
Dieses jüngste Beispiel zeigt, wie dreist diese
Telefonbetrüger vorgehen und damit immer wieder zum
Erfolg kommen. Während die meisten Angerufenen den
Schwindel durchschauen, gilt es, potentielle Opfer stets aufs
Neue zu sensibilisieren. Die Kantonspolizei Aargau warnt
daher erneut vor dieser Betrugsmasche.


