Cham ZG – Tödlicher Unfall durch Stromschlag in SBB-Trafostation
Redaktion Polizeiticker Schweiz
Am Sonntag, 1. November 2026, kam es beim Bahnhof Cham (ZG) zu einem tödlichen Unfall. Ein 59-jähriger Mann erlitt in einer Trafostation einen Stromschlag. Für die Bergung musste die Stromversorgung unterbrochen werden, was zu erheblichen Zugverspätungen führte.
Am Sonntagmorgen (1. November 2026), kurz nach 10:00 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass sich in einer umzäunten Trafostation der SBB beim Bahnhof Cham ein schwerer Unfall ereignet habe.
Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass sich ein Mann in einem umzäunten Bereich der Anlage befand. Dieser hatte einen Stromschlag erlitten und war tödlich verletzt worden.
Aufgrund der bestehenden Stromschlaggefahr war es den Einsatzkräften zunächst nicht möglich, zu dem 59-jährigen Mann vorzudringen. Um eine sichere Bergung zu gewährleisten, musste die Anlage durch Spezialisten der SBB zuerst stromlos geschaltet werden.
Aus Sicherheitsgründen musste dabei auch die Stromversorgung des Bahnhofs Cham für den Zugverkehr während rund 50 Minuten unterbrochen werden. Dies führte für mehrere Stunden zu erheblichen Einschränkungen und Verspätungen im Bahnverkehr.
Der Hergang des tödlichen Vorfalls ist zurzeit nicht vollständig geklärt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Gemeinsam mit der Zuger Polizei standen die Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ), der Rettungsdienst Zug RDZ mit einem Notarzt sowie Spezialisten der SBB Intervention mit einem Lösch- und Rettungszug im Einsatz.
Quelle der Polizeinachricht: Zuger Polizei