Alle News zum Coronavirus
Bern

Stadt Bern – Mann nach brutaler Auseinandersetzung im Spital verstorben

(Symbolbild)
(Symbolbild) (Bildquelle: TickerMedia)

Am späten Freitagabend ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Trotz umgehender Erster Hilfe erlag er im Spital seinen Verletzungen. Zu Umständen und Hergang der Auseinandersetzung sowie zur Täterschaft sind Ermittlungen im Gang. Mehrere Personen wurden angehalten und für Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

:Am Freitag, 8. April 2022, kurz nach 21:50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass sich bei der Bushaltestelle Statthalterstrasse in Bern eine Auseinandersetzung zwischen zwei Beteiligten zugetragen habe und eine Person verletzt worden sei.

Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte trafen im Bereich der Bushaltestelle auf einen schwer verletzten Mann, dem anwesende Personen erste Hilfe leisteten. Ein Ambulanzteam übernahm die medizinische Versorgung und brachte den Mann ins Spital. Trotz der sofortigen Hilfe erlag der Mann schliesslich seinen Verletzungen. Zur Identität des Verstorbenen bestehen konkrete Hinweise, die formelle Identifikation steht indes noch aus.

Der mutmassliche Täter entfernte sich von der Örtlichkeit. Es wurden entsprechende Fahndungsmassnahmen eingeleitet und mehrere Personen für Befragungen auf eine Wache gebracht. Für deren Betreuung wurde das Care Team des Kantons Bern hinzugezogen. Im Zuge der ersten Ermittlungen wurden anschliessend mehrere mutmasslich involvierte Personen angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache mitgenommen.

Zur Auseinandersetzung, deren Hergang und den Rollen der angehaltenen Personen sowie zum Tod des Mannes sind durch die Kantonspolizei Bern unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland umfangreiche Ermittlungen im Gang. In diesem Zusammenhang stehen verschiedene Spezialdienste im Einsatz. Die Bushaltestelle Statthalterestrasse konnte aufgrund der polizeilichen Arbeiten vor Ort während mehrerer Stunden nicht angefahren werden.

Quelle: Kapo BE