Kanton St.Gallen – Einsätze in der Silvesternacht
Zum Jahreswechsel musste die Kantonspolizei St. Gallen rund 80 Mal ausrücken. Der überwiegende Teil der Einsätze betraf unsachgemäss abgebranntes Feuerwerk, kleinere Brände sowie Ruhestörungen.
Zum Jahreswechsel musste die Kantonspolizei St. Gallen rund 80 Mal ausrücken. Der überwiegende Teil der Einsätze betraf unsachgemäss abgebranntes Feuerwerk, kleinere Brände sowie Ruhestörungen.
Am 5. Januar 2026 startet im Berufsbildungszentrum Weinfelden die Wanderausstellung «Stärker als Gewalt». Die Ausstellung dauert bis zum 23. Januar an und informiert über häusliche und partnerschaftliche Gewalt. Ziel ist es, Jugendliche, Fachpersonen und die Bevölkerung für das wichtige Thema zu sensibilisieren.
Der Kanton St. Gallen beteiligt sich vom 25. November bis 10. Dezember 2025 an der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» und macht mit Veranstaltungen und Aktionen auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam. Organisationen aus der Region setzen damit ein Zeichen für eine gewaltfreie und gleichgestellte Gesellschaft.
Vom 25. November bis 10. Dezember 2025 beteiligt sich der Kanton Thurgau an der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen.
Am Wochenende rückte die Landespolizei zu mehreren Einsätzen aus, unter anderem wegen häuslicher Konflikte und eines Einbruchsversuchs in Schaan. Der Unterländer Jahrmarkt verlief hingegen ohne Zwischenfälle.
Im Kanton St.Gallen wird die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt verstärkt. Die Koordinationsstelle – neu im Departement des Innern angesiedelt – erstellt bis 2026 eine Bestandesaufnahme und erarbeitet darauf aufbauend einen Aktionsplan zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Parallel laufen die bisherigen Massnahmen wie Runde Tische, Fachausbildung und Sensibilisierung weiter. Seit Juni 2025 leitet Susanne Amsler die Stelle.
Am Freitag, 25. Juli 2025, ist es in Hettlingen während einem Einsatz der Polizei wegen häuslicher Gewalt zu einer Schussabgabe gekommen. Der Mann wurde dabei verletzt. Seine Ehefrau sowie eine Polizistin und ein Polizist mussten ebenfalls verletzt in Spitäler gebracht werden. Eine Untersuchung ist eingeleitet.
Am Montagmorgen, 21. Juli 2025, kam es in Freiburg zu einem Streit in einer Wohnung, bei dem eine Frau durch Messerstiche schwer verletzt wurde. Der mutmassliche Täter, ihr Ehemann, wurde kurze Zeit später festgenommen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Tötung.
Am Samstag wurde der Notruf darüber informiert, dass in einer Wohnung in Givisiez eine Frau und ihr Baby leblos aufgefunden wurden. Die Patrouille der Polizei konnte den mutmasslichen Täter am Tatort festnehmen. Eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung wurde eingeleitet.
Am Dienstagabend, 1. Juli 2025, wurde eine 47-jährige Frau bei den Wiggerhöfen in Brittnau von ihrem Ex-Partner mit einem Messer schwer im Gesicht verletzt und musste notoperiert werden. Der 46-jährige Tatverdächtige konnte nun – zwei Tage später in Zürich verhaftet werden. Die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.
In der Nacht zum Mittwoch, 2. Juli 2025, wurde eine Frau in Zug von ihrem Ehemann schwer verletzt und ins Spital gebracht. Der mutmassliche Täter flüchtete, konnte aber nach einer grossangelegten Fahndung in Oberägeri festgenommen werden. Die Ermittlungen laufen noch.
Am Dienstag, 1. Juli 2025, hat die Kantonspolizei Uri zwei neue Fachstellen für Bedrohungsmanagement und häusliche Gewalt in Betrieb genommen. Ziel ist es, Gefährdungslagen frühzeitig zu erkennen, professionell zu beurteilen und wirksame Schutzmassnahmen zu koordinieren. Die Bevölkerung wird ermutigt, Hinweise ernst zu nehmen und weiterzuleiten.
Angesichts der 18 Femizide im ersten Halbjahr 2025 fordert der Ausschuss zur Istanbul-Konvention rasches und koordiniertes Handeln. Drei dringliche Massnahmen sollen Gewalt an Frauen besser verhindern und Betroffene schützen.
Obwohl in den vergangenen Jahren vermehrt Schutz- und Notunterkünfte für gewaltbetroffene Personen geschaffen wurden, genügt das bestehende Angebot in der Schweiz laut Bundesrat nicht, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. In einem am 25. Juni 2025 verabschiedeten Bericht äussert sich der Bundesrat besorgt über die aktuelle Versorgungslage. Er spricht sich dafür aus, die Kantone bei weiteren Massnahmen zu unterstützen, um regional angepasste und bedarfsgerechte Schutzangebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen sicherzustellen.
Am Montag, 14. April 2025, wurden die Einsatzkräfte zu einem Einfamilienhaus in Heerbrugg gerufen. Vor Ort fanden die Patrouillen eine schwer verletzte Frau vor. Der mutmassliche Täter dieses Gewaltdelikts konnte im Haus festgenommen werden. Die Ermittlungen zum Hergang wurden aufgenommen.
Im Jahr 2024 verzeichnete die polizeiliche Kriminalstatistik des Kantons Bern einen Anstieg bei Straftaten, insbesondere bei Vermögens- und Gewaltdelikten.
Das Kantonale Bedrohungsmanagement hat das Informationsangebot für die Bevölkerung im Kanton Solothurn erweitert. Jetzt können sich Betroffene über bedrohung.so.ch einfacher über Hilfs- und Beratungsangebote informieren, wenn sie mit Themen wie Drohungen, Häusliche Gewalt, Stalking, sexuelle Belästigung oder Radikalisierung konfrontiert werden.
Am Freitag (20.12.2024), um 21 Uhr, hielt die Kantonspolizei St.Gallen in Bernhardzell einen 58-jährigen Schweizer an. Dies, nachdem der Mann in einem Fall von häuslicher Gewalt seine Ehefrau verletzt hatte und danach bei der Flucht mit dem Auto mehrere Unfälle verursachte. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft und festgenommen.
Im Kanton Thurgau werden vom 25. November bis zum 10. Dezember 2024 anlässlich der Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen stattfinden.
Die nationale Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» startet am 25. November. Auch der Kanton Glarus setzt ein klares Zeichen für eine friedliche Gesellschaft. Ein vielseitiges Programm bietet allen Generationen die Möglichkeit, sich zu informieren und zu engagieren.