Kanton Uri – Lagebulletin Sonderstab COVID-19
Der Sonderstab COVID-19 hat sich am Mittwoch, 12. Mai 2021, zum Lagerapport getroffen. Die Fallzahlen im Kanton Uri sind im Vergleich zur Vorwoche erneut spürbar zurückgegangen.
Der Sonderstab COVID-19 hat sich am Mittwoch, 12. Mai 2021, zum Lagerapport getroffen. Die Fallzahlen im Kanton Uri sind im Vergleich zur Vorwoche erneut spürbar zurückgegangen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. Mai 2021 das 3-Phasen-Modell verabschiedet, das die Strategie für die kommenden Monate festlegt. Ende Mai, wenn alle impfbereiten Risikopersonen geimpft sind, soll von der Schutzphase in die Stabilisierungsphase gewechselt werden und ein vierter Öffnungsschritt erfolgen. Wenn es die epidemiologische Lage erlaubt, sollen ab Montag, 31. Mai, unter anderem Restaurants auch im Innern wieder öffnen können. Bei öffentlichen Veranstaltungen soll die maximale Anzahl Personen erhöht werden. Für Betriebe, die wiederholt testen, wird die Homeoffice-Pflicht in eine Empfehlung umgewandelt. Der Bundesrat schickt diese Vorschläge bei den Kantonen, den zuständigen Parlamentskommissionen und den Sozialpartnern in Konsultation. Er entscheidet am 26. Mai.
Im Rahmen der Covid-19-Pandemiebewältigung hat die Kantonspolizei Wallis an einem Pilotversuch für Massentests der Dienststelle für Gesundheitswesen teilgenommen. Zudem haben die Korpsangehörigen die Möglichkeit, sich vor dem Sommer impfen zu lassen.
Der Kanton Graubünden setzt in der Bewältigung der Coronapandemie auf ein umfassendes Schutzkonzept. Nebst der Impfkampagne und der Rückverfolgung der Infektionsketten durch das kantonale Contact Tracing wird seit Februar 2021 eine breitangelegte Teststrategie in Betrieben und Schulen umgesetzt. Die Auswertung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa zeigt auf, dass repetitives Testen Infektionsraten nachweislich senken kann.
Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnet mit Stand Freitag, 23. April 2021, 10.30 Uhr, total 11‘637 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Pandemie, 451 aktive Fälle in Isolation und 1175 Personen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 184 (CH: 131), die 14-Tage-Inzidenz bei 331 (CH: 306). Total wurden in Basel-Stadt bislang 44‘389 Impfdosen verabreicht. 17‘091 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung.
Die Stadt Rapperswil-Jona hat die geplante Corona-Demonstration vom Samstag (24.04.2021) nicht bewilligt. Trotz des ausgesprochenen Verbots ist davon auszugehen, dass sich Kundgebungsteilnehmende in Rapperswil-Jona versammeln. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Der Regierungsrat hat sich an seiner Sitzung vom 23. April 2021 durch den Sonderstab COVID-19 über die Entwicklung der Coronafallzahlen und die Lage im Gesundheitswesen in Uri informieren lassen. Gegenüber der vergangenen Woche sind die Fallzahlen erneut gestiegen. Dennoch ist das Gesundheitssystem aktuell in der Lage, die Versorgung von kranken Personen sicherzustellen. Sollten die Fallzahlen weiter steigen, kann sich das aber rasch ändern. Derzeit sind zehn an Corona erkrankte Personen im Spital, zwei von ihnen liegen intubiert auf der Intensivstation.
Der Sonderstab COVID-19 hat sich am Donnerstag, 22. April 2021, zum Lagerapport getroffen. Die Fallzahlen im Kanton Uri sind im Vergleich zur Vorwoche wie im Rest der Schweiz erneut angestiegen.
Per heute Donnerstag, 22. April 2021, Stand 15 Uhr, registriert der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft in der Summe seit dem 1. Juni 2020 total 15’402 positiv getestete Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft. In der Vorwoche wurden 5’802 PCR-Tests (inkl. Antigen-Schnelltests) durchgeführt, von diesen waren 7,9 Prozent positiv. Insgesamt wurden 93’344 Impfungen ausgeführt, 31’284 davon betreffen die zweite Dosis.
Angesichts der per 19. April 2021 in Kraft getretenen Lockerungen der Bundesmassnahmen hat der Luzerner Regierungsrat beschlossen, die Schliessung der Erotik- und Sexbetriebe sowie das Verbot der Sexarbeit im Kanton Luzern per 21. April 2021 aufzuheben. Die übrigen kantonalen Massnahmen in der kantonalen Covid-19-Verordnung werden aufgrund der epidemiologischen Lage – in zeiticher Übereinstimmung mit dem Bund - vorerst bis Ende Mai 2021 verlängert.
Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt verzeichnet mit Stand Dienstag, 20. April 2021, 11 Uhr, total 11‘432 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt seit Beginn der Pandemie, 371 aktive Fälle in Isolation und 895 Personen in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100‘000 Einwohnerinnen und Einwohner liegt bei 151 (CH: 127), die 14-Tage-Inzidenz bei 294 (CH: 309). Total wurden in Basel-Stadt bislang 40‘178 Impfdosen verabreicht. 15‘995 Personen sind komplett geimpft mit Erst- und Zweitimpfung.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft weist für das Geschäftsjahr 2020 rückläufige Falleingangszahlen aus. Auch die Erledigungen mittels Strafbefehlen waren im Berichtsjahr rückläufig. Beide Effekte lassen sich mit dem pandemiebedingten Rückgang bei der Mobilität der Bevölkerung und der erheblich eingeschränkten Fallbearbeitung erklären. Die Erledigungszahlen im Bereich der Anklagen blieben praktisch stabil. Auch im Jahr 2020 erreichte die Staatsanwaltschaft alle Leistungsaufträge. Im April 2020 nahm die Fachstelle Cybercrime ihren operativen Betrieb auf.
Bisher war das Impfzentrum auf dem Areal des Luzerner Messegeländes sonntags geschlossen. Um den Impffortschritt zu beschleunigen, hat das Gesundheits- und Sozialdepartement nun entschieden, erstmals auch am Sonntag, 25. April 2021 Impfungen im Luzerner Impfzentrum durchzuführen. Bis auf Weiteres wird dort - in Abhängigkeit des verfügbaren Impfstoffes - neu jeweils auch sonntags geimpft.
An allen öffentlichen Schulen ab der Sekundarstufe l soll spätestens ab dem 3. Mai mit Reihentests für die Schülerinnen und Schüler gestartet werden. Vorgesehen sind die Tests einmal pro Woche, sie sind für die Lernenden und Lehrpersonen freiwillig und kostenlos und werden mit Speicheltests durchgeführt.
Der Bundesrat führt seine Strategie einer vorsichtigen, schrittweisen Öffnung fort. An seiner Sitzung vom 14. April 2021 hat er einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen. Ab Montag, 19. April, sind mit Einschränkungen wieder Veranstaltungen mit Publikum möglich, etwa in Sportstadien, Kinos oder Theater- und Konzertlokalen. Auch sportliche und kulturelle Aktivitäten in Innenräumen sind wieder erlaubt, ebenso gewisse Wettkämpfe. Restaurants können ihre Terrassen wieder öffnen. Die Lage ist zwar weiterhin fragil, das Risiko einer weiteren Öffnung ist für den Bundesrat aber vertretbar. Bei allen wieder erlaubten Aktivitäten ist das Tragen einer Maske und das Einhalten des erforderlichen Abstands möglich und mit wenigen Ausnahmen auch vorgeschrieben. Ausserdem schreitet die Durchimpfung der Risikogruppen gut voran und das Testen wird laufend ausgedehnt.
1’174 Verdachtsmeldungen unerwünschter Wirkungen der Covid-19-Impfstoffe in der Schweiz ausgewertet: Bis zum 6. April 2021 hat Swissmedic in Zusammenarbeit mit den regionalen Pharmacovigilance-Zentren 1’174 Meldungen über vermutete unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) durch Covid-19 Impfungen in der Schweiz ausgewertet. Die Meldungen bestätigen das aus den Zulassungsstudien bekannte respektive in den Arzneimittelinformationen aufgeführte Nebenwirkungsprofil und ändern das positive Nutzen-Risiko Verhältnis der eingesetzten Impfstoffe nicht.
In einem Seniorenzentrum im Churer Rheintal wurde eine Häufung von Coronafällen festgestellt. Dabei handelt es sich um vier Bewohnerinnen und Bewohner, welche bereits im Februar 2021 vollständig geimpft worden waren. Das Gesundheitsamt analysiert derzeit die Fälle. Die betroffenen Personen haben milde Verläufe. Eine weitere Häufung von Coronafällen wurde im Ausreisezentrum Flüeli in Valzeina verzeichnet.
Der Sonderstab COVID-19 hat sich am Donnerstag, 8. April 2021, zum Lagerapport getroffen. Die Fallzahlen im Kanton Uri sind im Vergleich zur Vorwoche erneut angestiegen. Unter anderem sind in den vergangenen Wochen Fälle in zwei Urner Heimen sowie in verschiedenen Gemeinden in Schulen aufgetreten. Es ist davon auszugehen, dass infolge der Ostertage und der in dieser Zeit vermehrt aufgetretenen Kontakte in nächster Zeit noch nicht von tieferen Fallzahlen ausgegangen werden kann.
Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarklasse an Schulen und Institutionen, die sich an den Schultestungen beteiligen, wird aufgehoben. Die Regierung begründet den Beschluss mit den positiven Erfahrungen aus den wöchentlichen Schultestungen.
Die regionalen Zürcher Impfzentren nehmen diese Woche gestaffelt den Betrieb auf. Für Personen ab 65 Jahren (Impfgruppen A und C), Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko (Impfgruppe B) und Personen mit chronischen Krankheiten (Impfgruppen D und E) stehen im April noch rund 18’000 Impftermine zur Verfügung. Ab sofort wird allen impfwilligen Personen mit Wohnsitz im Kanton Zürich empfohlen, sich auf der Anmeldeplattform zu registrieren. Bisher wurden im Kanton Zürich 233’455 Impfungen durchgeführt, davon 90’264 Zweitimpfungen.