Europol – Drogen, Morde und Entführungen: 47 Festnahmen
Bei einer internationalen Polizeiaktion gegen ein mutmassliches Drogen- und Gewaltnetzwerk mit Verbindungen zum Westbalkan sind insgesamt 47 Verdächtige festgenommen worden.
Bei einer internationalen Polizeiaktion gegen ein mutmassliches Drogen- und Gewaltnetzwerk mit Verbindungen zum Westbalkan sind insgesamt 47 Verdächtige festgenommen worden.
Bei internationalen Ermittlungen gegen organisierte Gewaltkriminalität sind im August und September 2026 fünf Tatverdächtige in Spanien, Marokko und Frankreich festgenommen worden. Sie sollen Gewalttaten in Auftrag gegeben, Täter rekrutiert oder Anschläge koordiniert haben. Mehrere von ihnen standen auf der Liste «EU Most Wanted».
Europol reagiert auf den stark zunehmenden Cannabisschmuggel aus Nordamerika und Thailand nach Europa mit einer eigenen Taskforce. Hintergrund sind wachsende Liefermengen, hohe THC-Gehalte und organisierte Netzwerke, die internationale Unterschiede bei der Cannabis-Regulierung ausnutzen.
Der verurteilte Drogenhändler Jörgen Haglund ist auf der Flucht. Der Schwede trat seine Haftstrafe nicht an und ist untergetaucht. Er wird nun über EU Most Wanted gesucht.
Bei einer internationalen Europol-Taskforce sind zwischen dem 7. und 18. September 2026 insgesamt 18 sexuell missbrauchte Kinder vorläufig identifiziert worden. Ermittler aus 28 Ländern werteten dafür Hunderte Bild- und Videodatensätze aus.
Nach einem Messerangriff in Luxemburg wird Damien Costantini international gesucht. Er soll einen Mann mehrfach niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben. Nun steht er wegen versuchten Mordes auf der Liste «EU Most Wanted».
Seit dem 9. September 2026 wird nach Alex Harkály europaweit gefahndet. Der 27-jährige Ungar wurde wegen versuchten Mordes zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
Tausende Pferde sollen europaweit mit gefälschten Pässen und manipulierten Mikrochips gehandelt worden sein. Bei einer Grossaktion am 8. und 9. September 2026 kontrollierten die Behörden mehr als 1'000 Tiere. Einige könnten illegal in die Lebensmittelkette gelangt sein.
Am Montag, 31. August 2026, haben internationale Ermittler eines der langlebigsten Botnetze der Welt weitgehend lahmgelegt. „Sality“ soll mehr als 20 Jahre aktiv gewesen sein und wurde mit über elf Millionen IP-Adressen in Verbindung gebracht.
Seit dem 1. September 2026 wird nach László János Bokor europaweit gefahndet. Der 70-Jährige wurde wegen sexueller Ausbeutung eines Kindes und Missbrauchsdarstellungen von Kindern zu viereinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.
Europol warnt vor einem Wandel bei Museumseinbrüchen in Europa. Täter gehen zunehmend aggressiv vor und setzen teils Sprengstoff oder Waffen ein. Gleichzeitig geraten besonders wertvolle Kulturgüter verstärkt ins Visier.
Ein internationales Schmugglernetzwerk, das Drogen, Waffen und Migranten zwischen Europa und Algerien transportiert haben soll, wurde durch Europol zerschlagen. Bei der grossangelegten Operation wurden 78 Verdächtige festgenommen.
Die 32-jährige Valentina Varga wird wegen des Verdachts auf schweren Drogenhandel gesucht. Europol und das Fahndungsnetzwerk ENFAST bitten um Hinweise zum Aufenthaltsort der Ungarin.
Mit einer internationalen Operation hat Europol die Verbreitung extremistischer Inhalte im Internet ins Visier genommen. Mehr als 4.300 URLs mit Bezügen zum Netzwerk „The Com“ wurden an Plattformbetreiber gemeldet. Die Behörde warnt vor einer wachsenden Gefahr für Minderjährige.
Mohamed Mordjane zählt zu den meistgesuchten Straftätern Europas. Der mutmassliche Kopf eines Drogennetzwerks aus Besançon soll den Drogenhandel organisiert und einen tödlichen Angriff im Bandenmilieu in Auftrag gegeben haben. Die französischen Behörden fahnden europaweit nach ihm.
Nach Hamid Nour Eddine G Ibrahim wird international gefahndet. Der Mann steht im Verdacht, seine ehemalige Partnerin Sylvana Muscat (36) im Jahr 2015 in Malta getötet zu haben.
Ein neuer Europol-Bericht zeigt: Terrorismus in Europa wird zunehmend unberechenbarer. Online-Radikalisierung, Einzeltäter und junge Tatverdächtige stellen die Sicherheitsbehörden vor wachsende Herausforderungen.
Im Rahmen einer internationalen Polizeioperation gegen sexuellen Kindesmissbrauch haben Ermittler aus sieben Ländern 28 Verdächtige festgenommen und drei Kinder geschützt. Die Aktion richtete sich gegen Nutzer und Anbieter von Missbrauchsdarstellungen im Darknet.
Mit Unterstützung von Europol haben Strafverfolgungsbehörden aus 59 Ländern im Rahmen der Operation GLOBAL CHAIN weltweit gegen Menschenhandel vorgegangen. Dabei wurden 2'070 potenzielle Opfer identifiziert und 1'024 Verdächtige festgenommen.
Französische und Schweizer Ermittler haben mit Unterstützung von Europol ein internationales Waffenschmuggelnetzwerk zerschlagen. Bei koordinierten Razzien wurden zehn Verdächtige festgenommen und Vermögenswerte im Wert von über 1,2 Millionen Euro sichergestellt.