Unwetter im Tessin - Besonders Gegend um Bellinzona und Locarno betroffen
Seit gestern Abend sind im Kanton Tessin zum Teil sehr heftige Niederschläge gefallen. Das hat zum Teil zu grossen Problemen geführt, teilt die Tessiner Kantonspolizei mit.
Seit gestern Abend sind im Kanton Tessin zum Teil sehr heftige Niederschläge gefallen. Das hat zum Teil zu grossen Problemen geführt, teilt die Tessiner Kantonspolizei mit.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 05. / 06. August 2021, kurz vor 01.00 Uhr, geriet das freistehende Kompotoi Toilettenhäuschen des Spielplatzes Surbaum an der Habshagstrasse in Reinach BL in Brand. Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Cholrainstrasse ist die direkte Strassenverbindung zwischen Menzingen und dem Ägerital. Sie führt von Edlibach zum Schmittli. Die Strasse ist wegen eines Erdrutsches bis auf Weiteres gesperrt.
Am Montagmorgen, 2. August 2021, blockierten mehrere Dutzend Klimaaktivistinnen und Aktivisten im Kreis 1 Eingänge von Banken. Die Stadtpolizei Zürich begann kurz nach 8 Uhr mit der Räumung der Eingänge. Rund 30 Personen wurden bisher vorläufig festgenommen.
Wie die Zuger Polizei per Twitter mitteilt, haben die starken Niederschläge zu einer Strassensperrung geführt.
Ab heute Abend wird die Schweiz von starken und ergiebigen Niederschlägen heimgesucht. Während er Nacht und morgen früh kann es auf höher gelegene Alpenpässe zu schneebedeckten Strassen kommen.
Am Freitagabend gab es aufgrund des heftigen Gewitters einige Einsätze wegen Elementarereignisse.
Nach einem ruhigen und mehrheitlich schönen Vormittag, wird die zweite Hälfte des Nachmittags und der Abend nass und stürmisch.
Bei Hochwasser und Starkregen besteht die Möglichkeit, dass die Kanalisation nicht mehr alles Schmutzwasser aufnehmen kann und ungereinigtes Wasser ins nächste Oberflächengewässer überläuft, d.h. in den oberen Zürichsee.
Die Wetterlage in der Schweiz bleibt weiterhin sehr instabil. Die Gefahr von lokalen Überschwemmungen, Murgängen und Hagelschäden bleibt uns noch bestehen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass wegen des schlechten Wetters, das in den letzten Stunden vor allem den Raum Lugano betroffen hat, die Kantonsstrassen zwischen Paradiso und Melide (Forca di San Martino) sowie zwischen Castagnola und der Zollstelle Gandria bis morgen für den Verkehr gesperrt sind. Auf der A2 bei Bissone, die heute Morgen von dem Erdrutsch betroffen war, fließt der Verkehr in Nord-Süd-Richtung in beiden Richtungen, nach Süden und nach Norden. In der Zwischenzeit werden die Arbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Süden und Norden fortgesetzt, um das Erdrutschmaterial abzutragen. Wenn das Wetter es zulässt, wird mit einer möglichen Wiedereröffnung am Abend gerechnet. Derzeit wird ein Erdrutsch in der Nähe des Zollamts von Brissago gemeldet.
Nach den schweren Hagelgewittern, welche Ende Juni über Teile des Kantons Luzern zogen, sind noch immer viele Dächer von Gebäuden provisorisch mit Blachen abgedeckt. Die Luzerner Polizei mahnt in diesem Jahr zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuerwerk am 1. August. Besonders wichtig ist es, dass Sicherheitsabstände eingehalten werden.
Wie die Tessiner Kantonspolizei mitteilt, hat das Unwetter der letzten Stunden vor allem die Gebiete Bellinzona und Lugano betroffen.
Die Hochwassersituation auf dem Gebiet der Stadt Bern hat sich weiter entschärft. Der Rückbau bei den mobilen Hochwasserschutzinstallationen wird bis Ende Woche abgeschlossen sein. Rückblickend haben sich die frühzeitig getroffenen Hochwasserschutzmassnahmen von Schutz und Rettung Bern bewährt und grössere Schäden an Gebäuden und Infrastruktur konnten verhindert werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat das Unwetter der letzten Stunden vor allem die Region Mendrisiotto getroffen. Kurz nach 10:30 Uhr musste ein Einkaufszentrum in der Via San Gottardo in Balerna wegen der anhaltenden starken Regenfälle und der Überschwemmungsgefahr des Flusses Breggia vorsorglich schrittweise geschlossen werden. Es wurden keine Verletzten gemeldet.
Am Montagnachmittag (26.07.2021), um 16:30 Uhr, wurden vier Personen auf dem Schilsdamm von herabfallenden Ästen getroffen und teils schwer verletzt.
Im Zusammenhang mit den ergiebigen Niederschlägen von gestern Abend sind auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn am Montagabend, 26. Juli 2021, zwischen 17 Uhr und Mitternacht, rund 250 Meldungen eingegangen.
Am Montagnachmittag (26.07.2021), um 16:30 Uhr, sind auf dem Schilsdamm in der Nähe des Fussballplatzes aufgrund des Wetters mehrere Äste eines Baumes abgebrochen. Drei erwachsene Personen sowie ein Kleinkind wurden von diesen getroffen und teilweise schwer verletzt.
Nach dem heftigen Gewitter mit Hagel und Starkregen vom Montagnachmittag, 26. Juli 2021, stehen mehrere Feuerwehren im Kanton Schwyz weiterhin im Einsatz.
Am Montagnachmittag, 26. Juli 2021, ist erneut ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen über Teile des Kantons Schwyz gezogen.